
In kaum einem Bereich stecken so viele versteckte Personalstunden wie in den Laufwegen eines Lagers: Nachschub holen, Behälter bringen, Paletten bereitstellen, Retouren wegräumen. Transportroboter übernehmen genau diese wiederkehrenden Wege – autonom, planbar und über mehrere Schichten. Innobotics stattet Lager und Intralogistik mit autonomen mobilen Robotern (AMR) von Pudu und OrionStar aus, inklusive Einrichtung und Service.
Was Transportroboter im Lager übernehmen
- Nachschub und Linienversorgung: Material vom Lager an Arbeitsplätze, Pack- oder Produktionsstationen.
- Kommissionier-Unterstützung: der Roboter trägt und fährt, Ihre Mitarbeitenden picken – ohne Kilometer zu laufen.
- Wareneingang und Einlagerung: Transporte zwischen Entladezone, Prüfplatz und Stellplätzen.
- Versandbereitstellung: fertige Aufträge zur Packstation oder Verladezone.
- Retouren und Leergut: die unbeliebten Wege, die sonst niemand priorisiert.
Warum sich das rechnet
Ein Kommissionierer läuft in einem mittleren Lager schnell 10 bis 15 Kilometer pro Schicht – ein erheblicher Teil davon ist reiner Transport ohne Wertschöpfung. Übernimmt der Roboter diese Wege, steigt die Pickleistung pro Person, ohne dass jemand schneller arbeiten muss. Dazu kommen weniger Fehler durch klare Zielführung und die Entlastung in Schichten, für die kaum noch Personal zu finden ist. Die Systeme arbeiten ohne bauliche Anpassungen und lassen sich auch mieten – der Einstieg ist entsprechend risikoarm.
Unsere Fahrzeuge für das Lager
Pudu T300 und T600 – Transport bis 600 kg
Der Pudu T300 transportiert bis zu 300 kg, passiert 60 cm schmale Durchgänge und läuft bis zu 12 Stunden pro Akkuladung. Per Folgemodus koppeln sich mehrere Einheiten zur Materialbereitstellung. Für schwerere Lasten übernimmt der Pudu T600 mit bis zu 600 kg Traglast. Beide navigieren per VSLAM und LiDAR – ganz ohne Magnetbänder oder Umbauten.
OrionStar CarryBot – Unterstützung für Kommissionierung und Pakete
Der OrionStar CarryBot ist auf Lagerprozesse zugeschnitten: Er unterstützt Kommissionierung, Retourenabwicklung und Paketprozesse und führt Mitarbeitende effizient durch die Pickwege – interessant für E-Commerce- und Fulfillment-Lager.
Alle Modelle, technische Daten und Anfrage: Transportroboter von Innobotics. Für Palettentransporte lohnt der Blick auf autonome Gabelstapler, die Einordnung aller Systeme liefert der Überblick Fahrerlose Transportsysteme.
Einführung ohne Projektrisiko
Der typische Einstieg: eine Route, ein Roboter, zwei Wochen Testbetrieb. Die AMR kartieren Ihr Lager selbst, Übergabepunkte werden gemeinsam definiert, Ihr Team eingewiesen. Erst wenn die Route messbar läuft, wird skaliert – weitere Fahrzeuge, weitere Routen, bei Bedarf Anbindung an Ihr Lagerverwaltungssystem. Ob AMR oder klassisches AGV besser zu Ihren Prozessen passt, klären wir in der Analyse.
Häufige Fragen
Funktionieren Transportroboter im Mischbetrieb mit Staplern?
Ja – Personen, Stapler und Hubwagen werden per Sensorik erkannt, der Roboter weicht aus oder wartet. Fahrwege lassen sich zusätzlich per Software regeln.
Brauchen wir WLAN oder eine IT-Integration?
Für den Start genügt der Stand-alone-Betrieb mit festen Routen und Zeitplänen. Eine Anbindung an ERP oder LVS ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Was passiert bei leerem Akku?
Die Fahrzeuge laden selbstständig; bis zu 12 Stunden Laufzeit decken auch lange Schichten ab.
Ab welcher Lagergröße lohnt sich das?
Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern die Wiederholung: Wer täglich dieselben Transportwege mehrfach fährt, hat einen Business Case – oft schon ab einem Fahrzeug.
