Kehrroboter für den Außenbereich
Laub, Kies, Zigarettenstummel, Verpackungsreste: Draußen fällt Schmutz an, der keine Nassreinigung braucht – aber trotzdem jemanden bindet. Ein autonomer Kehrroboter übernimmt genau diese Runde, jeden Morgen und jeden Abend.
Ein Kehrroboter für den Außenbereich arbeitet dort, wo klassische Reinigungsroboter aufhören: auf überdachten Vorplätzen, in Verladehöfen, auf Parkdecks und an Hallentoren. Innobotics ist autorisierter Pudu-Fachhändler für die DACH-Region und begleitet Sie von der Flächenaufnahme bis zur Einweisung des Teams. Auf dieser Seite finden Sie die geprüften technischen Daten, die realistischen Einsatzgrenzen und eine ehrliche Einordnung, wann sich der Roboter rechnet – und wann nicht.
Wo ein Kehrroboter draußen wirklich Sinn ergibt
Nicht jede Außenfläche eignet sich. Entscheidend sind ein befestigter, weitgehend ebener Belag, planbare Rundenzeiten und genug zusammenhängende Fläche, damit sich die Fahrt lohnt. Diese vier Zonen sind in der Praxis die dankbarsten:
Der Pudu MT1 Max: technische Daten im Klartext
Für halboffene und offene Flächen ist der Pudu MT1 Max das passende Gerät. Er kehrt trocken, saugt das Kehrgut in einen 35-Liter-Behälter und navigiert mit einer Kombination aus VSLAM, Markern und 3D-LiDAR-SLAM. Alle folgenden Werte stammen aus dem Datenblatt des Herstellers:
- Flächenleistung (Flächenmodus)max. 2.200 m²/h
- Flächenleistung (Punktreinigung)max. 7.000 m²/h
- Kehrbreite mit Seitenbesen70 cm
- Staubbehälter35 Liter
- Akku60 Ah
- Laufzeit5–10 h, Standardmodus 8 h
- Ladezeitunter 3,5 h
- Maße (L × B × H)840 × 600 × 675 mm
- Gewicht85 kg
- SchutzartIP54, mit Regentropfensensor
Die Navigation verbindet mehrere Sensorsysteme: Der Roboter weicht fahrenden Fahrzeugen dynamisch aus und erkennt Personen sowie Tiere. Beim Kehrgut ist er wenig wählerisch – von Zigarettenstummeln und Papierschnipseln bis zu großen Flaschen nimmt er auf, was auf der Fläche liegt. Für einen 8.000 m² großen Betriebshof bedeutet die Flächenleistung von 2.200 m²/h rechnerisch rund vier Stunden pro kompletter Runde, also eine Nachtschicht ohne Personaleinsatz.
Wetterfest heißt nicht wetterunabhängig
Was IP54 in der Praxis bedeutet
IP54 steht für eine vollständige Abdichtung gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Zusätzlich besitzt der MT1 Max einen Wassertropfen-Sensor: Erkennt er Regen, bricht er die Fahrt ab und kehrt zur Station zurück. Das ist gewollt so – ein Kehrroboter soll trockenen Schmutz aufnehmen, nasses Laub verklebt Bürste und Behälter.
Deshalb gilt: Überdachte und halboffene Flächen sind das Kerngebiet. Vollständig offene Höfe funktionieren, solange die Runden in trockene Zeitfenster gelegt werden. Für Schnee und Eis ist der Kehrroboter nicht gedacht – dafür gibt es eigene Winterdienst-Roboter.
Eine Angabe, die der Hersteller bewusst nicht macht, ist die maximale Steigfähigkeit. Wir nennen deshalb auch keine. Wenn Ihre Fläche Rampen oder Gefälle enthält, klären wir das vor dem Angebot direkt mit Pudu – lieber eine Rückfrage mehr als eine Zusage, die das Gerät nicht hält.
Kehren, nass reinigen oder Winterdienst?
Die häufigste Fehlentscheidung ist das falsche Verfahren. Trockener Schmutz gehört gekehrt, haftender Schmutz gescheuert, Schnee geräumt. Drei Wege, drei Geräte:

Späne, Staub und Verpackungsreste in Produktions- und Lagerhallen: derselbe Trockenschmutz, aber ohne Wetterthema.
Kehrroboter für die Industrie →
Haftender Schmutz, Reifenabrieb und Flecken brauchen Wasser, Bürste und Saugbalken statt einer Kehrwalze.
Scheuersaugroboter ansehen →
Räum- und Streupflicht lässt sich nicht kehren. Für Schnee und Eis gelten eigene Geräte und eigene Zeitfenster.
Winterdienst-Roboter →Was ein Kehrroboter im Außenbereich kostet
Der Preis hängt an drei Größen: der Fläche, der Anzahl der Runden pro Tag und der Frage, ob Sie kaufen, mieten oder leasen. Statt einer Hausnummer, die für Ihre Fläche ohnehin nicht stimmt, geben wir Ihnen lieber eine Rechnung an die Hand: Im Preisrechner tragen Sie Quadratmeter, Reinigungsfrequenz und Ihren aktuellen Stundensatz ein und sehen sofort, ab welcher Fläche sich die Automatisierung trägt.
Häufige Fragen zum Kehrroboter im Außenbereich
Darf der Roboter bei Regen fahren?
Er soll es nicht. Der MT1 Max ist nach IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt, erkennt Regen aber über einen Wassertropfen-Sensor und beendet die Fahrt. Nasses Laub würde die Kehrwalze zusetzen. Planen Sie die Runden in trockene Zeitfenster, meist früh morgens oder nachts.
Wie groß muss die Fläche mindestens sein?
Als Faustregel lohnt sich der Einsatz ab etwa 1.500 bis 2.000 m² zusammenhängender, befestigter Fläche, die regelmäßig gekehrt wird. Darunter überwiegt meist der Aufwand für Einrichtung und Ladeplatz. Die genaue Schwelle hängt von Ihrem Stundensatz und der Frequenz ab.
Was passiert mit Personen und Fahrzeugen auf dem Hof?
Die Multisensor-Navigation aus VSLAM, Markern und 3D-LiDAR erkennt Personen, Tiere und fahrende Fahrzeuge und weicht dynamisch aus. Trotzdem gilt: In aktiven Rangierzonen legt man die Runde in eine Zeit, in der kein Stapler unterwegs ist.
Wer leert den Staubbehälter?
Das bleibt eine manuelle Aufgabe. 35 Liter reichen je nach Verschmutzung für mehrere Runden. In der Praxis übernimmt das der Hausmeister oder das Reinigungsteam beim ohnehin fälligen Rundgang.
Ersetzt der Roboter eine Reinigungskraft?
Nein, er verschiebt Arbeitszeit. Die stumpfe Kehrrunde läuft autonom, die Kollegen kümmern sich um Ecken, Sanitärbereiche und Sonderfälle. Genau darin liegt der wirtschaftliche Hebel, nicht im Stellenabbau.
Fläche kurz durchsprechen?
Schicken Sie uns Größe, Belag und Überdachung Ihrer Außenfläche – wir sagen Ihnen ehrlich, ob ein Kehrroboter passt.
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