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Lokale KI für Arztpraxen & Therapie

Arztpraxen & Therapie

KI in der Praxis – ohne dass Patientendaten das Haus verlassen

Arztbrief, Befundbericht, Kassenkorrespondenz: Die Textarbeit frisst Zeit, die am Patienten fehlt. Ein KI-Server in Ihren Räumen nimmt sie ab – und weil kein Dritter beteiligt ist, stellt sich die Frage nach der Schweigepflicht gar nicht erst.

Keine CloudVerarbeitung ausschließlich in Ihren Räumen
Kein MedizinproduktTextarbeit statt Diagnostik – bewusst
Aufbau vor OrtEinrichtung außerhalb der Sprechzeiten
Miete möglichMonatsrate statt großer Investition
Der Alltag

Drei Textarten, die in jeder Praxis Zeit kosten

Es sind selten die medizinischen Entscheidungen, die den Feierabend verschieben. Es ist das, was danach kommt.

Arztbrief und Entlassbericht

Aus Stichworten, Vorbefunden und Verlauf wird ein sauber formulierter Brief an die weiterbehandelnde Kollegin – inhaltlich vorgegeben, sprachlich aufwendig.

Befund und Verlaufseintrag

Notizen aus der Sprechstunde in vollständige, verständliche Sätze bringen, ohne dass etwas Wesentliches unter den Tisch fällt.

Schriftverkehr und Anträge

Begründungen gegenüber Kassen und Medizinischem Dienst, Bescheinigungen, Antworten auf Rückfragen – Texte, die sich wiederholen und trotzdem jedes Mal geschrieben werden müssen.

Kern der Sache

In allen drei Fällen ist der Inhalt längst da. Was fehlt, ist die Zeit, ihn auszuformulieren. Genau dafür taugt ein Sprachmodell – und genau dafür braucht es keinen Anbieter im Internet.

Rechtsrahmen

Warum die Praxis anders liegt als ein normales Büro

Drei Ebenen greifen gleichzeitig, und sie stellen unterschiedliche Fragen. Wer nur an den Datenschutz denkt, übersieht die schärfste davon.

WAS IN DER PRAXIS GLEICHZEITIG GILT Schweigepflicht § 203 StGB nennt Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Berufspsychologen wörtlich. Ein Onlinedienst ist Dritter. Datenschutz Gesundheitsdaten sind besondere Kategorie nach Artikel 9 DSGVO, dazu Artikel 28 für Auftragnehmer. Dokumentation § 630f BGB verlangt eine vollständige und zeitnahe Akte – die Verantwortung bleibt bei der Behandlerin. Der lokale Betrieb löst die linken beiden Punkte. Der rechte bleibt Ihre Aufgabe.
Die Schweigepflicht fragt, wem gegenüber etwas offenbart wird. Der Datenschutz fragt, unter welchen Bedingungen verarbeitet werden darf. Die Dokumentationspflicht fragt, ob der Eintrag stimmt. Ein Server im eigenen Haus beantwortet die ersten beiden Fragen – die dritte beantwortet weiterhin die Ärztin.

Der praktische Knackpunkt ist derselbe wie bei Kanzleien: Ein frei zugänglicher Consumer-Dienst wird Ihnen weder eine Verschwiegenheitsverpflichtung unterschreiben noch einen Auftragsverarbeitungsvertrag anbieten. Läuft das Modell dagegen auf einem Rechner in Ihren Räumen, gibt es keinen Empfänger – und damit nichts, was offenbart oder übermittelt werden könnte.

Klare Grenze

Was das System übernimmt – und was ärztliche Entscheidung bleibt

Wir verkaufen keine Diagnostik. Diese Trennlinie sollten Sie kennen, bevor Sie mit uns sprechen, damit wir beide keine Zeit verlieren.

Das übernimmt das System
  • Aus Stichworten einen vollständigen Brief formulieren
  • Lange Vorbefunde auf das Wesentliche zusammenziehen
  • Fachtext in patientenverständliche Sprache übersetzen
  • Wiederkehrende Schreiben nach Ihrem Muster erstellen
  • Fragen zu Ihren eigenen Praxisunterlagen beantworten
  • Rechtschreibung, Anrede und Aufbau vereinheitlichen
Das bleibt bei Ihnen
  • Jede Diagnose und jede Therapieentscheidung
  • Die Freigabe jedes einzelnen Textes vor dem Versand
  • Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Akte nach § 630f BGB
  • Die Aufklärung der Patientin und das Gespräch dazu
  • Die Entscheidung, welche Angaben überhaupt eingegeben werden
  • Die datenschutzrechtliche Bewertung im Einzelfall
Ehrlich vorweg

Ein Sprachmodell formuliert überzeugend, auch wenn es sich irrt. Das ist keine Schwäche unseres Systems, sondern eine Eigenschaft der Technik – und der Grund, warum die Freigabe durch die Behandlerin nicht wegautomatisiert werden darf. Wer Ihnen etwas anderes erzählt, verkauft Ihnen etwas.

Wir sind außerdem weder Ärzte noch Rechtsanwälte. Wir liefern die Technik und die Dokumentation dazu. Die medizinische Verantwortung und die datenschutzrechtliche Bewertung bleiben in Ihrer Praxis.

Ablauf

In drei Schritten einsatzbereit

01

Gespräch und Analyse

Wir schauen uns an, welche Texte bei Ihnen wirklich Zeit kosten, wie viele Personen mitarbeiten sollen und wie Ihr Praxisnetz aufgebaut ist. Kostenfrei und unverbindlich.

02

Aufbau und Schulung

Wir stellen das Gerät in der Praxis auf, binden es ins Netz ein und schulen Ihr Team. Der Aufbau vor Ort dauert in der Regel einen Tag, meist außerhalb der Sprechzeiten.

03

Betrieb und Wartung

Updates, Sicherung und Support übernehmen wir. Sie haben einen Ansprechpartner und keine zusätzliche Aufgabe für die Praxis-IT.

Was im Paket enthalten ist

  • Hardware, ausgelegt auf die Zahl gleichzeitiger Nutzer
  • Einrichtung des Sprachmodells und der Bedienoberfläche
  • Aufbau vor Ort und Einbindung in Ihr Netzwerk
  • Schulung Ihres Teams, in verständlicher Sprache
  • Dokumentation der Netzwerktrennung für Ihre Unterlagen
  • Wartung, Updates und Support im laufenden Betrieb

Kauf oder Miete

Nicht jeder Betrieb will oder kann eine größere Summe auf einmal investieren. Deshalb gibt es die Systeme wahlweise zum Kauf oder zur monatlichen Miete – mit fester Rate, in der Wartung und Support bereits enthalten sind.

Welche Größe Sie brauchen, hängt vor allem davon ab, wie viele Personen gleichzeitig damit arbeiten. Das rechnen wir im Erstgespräch mit Ihnen durch und nennen eine konkrete Zahl – vorher nicht, weil jede Pauschalangabe an dieser Stelle unseriös wäre.

Häufige Fragen

Was Praxen uns am häufigsten fragen

Dürfen wir überhaupt KI in der Praxis einsetzen?

Ja. Es gibt kein Verbot, KI-gestützte Textwerkzeuge in der Praxis zu nutzen. Entscheidend ist, wohin die Daten dabei gehen. Wird ein frei zugänglicher Onlinedienst genutzt, verlässt die Angabe die Praxis und geht an einen Dritten – das berührt die Schweigepflicht nach § 203 StGB und verlangt zusätzlich eine Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. Beim Betrieb auf einem Gerät in Ihren Räumen entfällt genau dieser Punkt.

Ist das ein Medizinprodukt?

Nein, und das ist uns wichtig. Wir liefern ein System, das Texte formuliert, zusammenfasst und Fragen zu Ihren eigenen Unterlagen beantwortet. Es stellt keine Diagnose, empfiehlt keine Therapie und trifft keine Entscheidung über eine Behandlung. Sobald ein System zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken bestimmt ist, gilt die europäische Medizinprodukteverordnung – dieser Bereich ist ausdrücklich nicht unser Angebot.

Ersetzt das unsere Praxissoftware?

Nein. Das System steht daneben und übernimmt die Textarbeit. Ihre Praxisverwaltung, Abrechnung und Terminplanung bleiben unverändert. Der fertige Text wird von der Behandlerin geprüft und dann wie gewohnt in die Akte übernommen.

Wie kommen die Praxisunterlagen in das System?

Auf Wunsch binden wir einen Ordner mit Ihren eigenen Unterlagen an – Praxisstandards, Hygieneplan, Musterbriefe, Aufklärungsbögen. Das System beantwortet Fragen dann anhand dieser Dokumente und nennt die Quelle. Der Ordner bleibt auf Ihrem Server, es wird nichts hochgeladen.

Braucht das eine Datenschutz-Folgenabschätzung?

Das entscheidet Ihre oder Ihr Datenschutzbeauftragte. Bei umfangreicher Verarbeitung besonderer Datenkategorien mit neuer Technologie liegt eine Folgenabschätzung nach Artikel 35 DSGVO zumindest nahe. Wir liefern die technische Grundlage dafür – die Beschreibung des Systems, der Datenflüsse und der Netzwerktrennung – und ersparen Ihnen damit den aufwendigsten Teil der Vorarbeit.

Wir sind eine Einzelpraxis. Lohnt sich das?

Ehrliche Antwort: eher nicht als reine Kostenrechnung. Für eine Person mit gelegentlichem Bedarf ist ein abgesicherter Unternehmenszugang bei einem Anbieter günstiger. Ein eigenes Gerät lohnt sich, wenn mehrere Personen täglich damit arbeiten oder wenn Sie den Nachweis führen wollen, dass Patientendaten die Praxis nie verlassen haben. Wir rechnen beides im Erstgespräch durch.

Was ist mit Diktat und Spracherkennung?

Auch die Umwandlung von Sprache in Text lässt sich lokal betreiben, mit denselben Vorteilen. Ob das für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrem Arbeitsablauf und der gewünschten Genauigkeit ab. Wir sagen Ihnen vorab, was realistisch erreichbar ist, statt es zu versprechen.

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Lokale KI in anderen Bereichen

Die Anforderungen ähneln sich, die Details unterscheiden sich. Diese Seiten gehen darauf ein.

Pflege & AltenhilfeDokumentation entlasten, ohne dass Bewohnerdaten das Haus verlassen.Zur Seite →
Maschinenbau & ProduktionZeichnungen, Kalkulationen und Lastenhefte bleiben im Werk.Zur Seite →
Kanzleien & SteuerberaterMandantendaten bleiben in der Kanzlei, kein Dritter wird Mitwisser.Zur Seite →

Wenn Sie zuerst die rechtliche Seite verstehen wollen: Der Ratgeber zu KI und Gesundheitsdaten erklärt Artikel 9 DSGVO und die Schweigepflicht im Zusammenhang.

Sprechen wir über Ihre Praxis

Ein Erstgespräch kostet nichts und dauert etwa eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, ob sich ein eigener KI-Server für Sie rechnet – und was er kosten würde.

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