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On-Premise-KI: Künstliche Intelligenz ohne Cloud betreiben

KI ohne Cloud

On-Premise-KI bedeutet: Die künstliche Intelligenz läuft auf Hardware in Ihrem eigenen Haus – „on premises“, also in Ihren Räumen. Ihre Texte, Dokumente und Diktate werden dort verarbeitet, wo sie entstehen. Kein Cloud-Anbieter, kein Auftragsverarbeiter, kein Datenexport.

Prüfen, was On-Premise bei Ihnen kostet
Daten bleiben im Haus
Einmalige Anschaffung
Kein Dritter beteiligt
Läuft auf Wunsch offline

On-Premise, private Cloud, public Cloud – was ist was?

Die Begriffe werden im Vertrieb gern vermischt. Für Datenschutz und Schweigepflicht macht es aber einen grundlegenden Unterschied, wo die Hardware steht und wer rechtlich Zugriff hat:

On-Premise-KI

Hardware bei Ihnen, Daten bei Ihnen

Der KI-Server steht in Ihren Räumen und gehört Ihnen. Die Verarbeitung findet vollständig im eigenen Netzwerk statt – auf Wunsch ganz ohne Internetzugang. Kein Auftragsverarbeiter, keine Übermittlung an Dritte.

Private oder souveräne Cloud

Reservierte Hardware – beim Anbieter

Sie erhalten dedizierte Ressourcen, aber die Hardware steht im Rechenzentrum eines Dritten. Rechtlich bleibt ein Auftragsverarbeiter beteiligt, mit Vertrag, Kontrollpflichten und Restrisiken. Das ist besser als eine offene Cloud – aber kein On-Premise.

Public Cloud / KI-Chatdienste

Geteilte Infrastruktur, Daten außer Haus

Ihre Eingaben verlassen das Unternehmen und werden auf fremder, geteilter Infrastruktur verarbeitet – oft außerhalb der EU. Für unkritische Inhalte praktikabel, für Berufsgeheimnisse und Personaldaten regelmäßig ein Problem.

Warum Unternehmen auf On-Premise-KI setzen

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Datenschutz ohne Konstruktionen

Wo keine Daten übermittelt werden, braucht es keinen Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Drittlandprüfung und keine Standardvertragsklauseln. Die häufigsten DSGVO-Fragen der Cloud-Nutzung stellen sich schlicht nicht.

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Schweigepflicht bleibt gewahrt

Ärzte, Anwälte, Steuerberater und andere Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB können KI nutzen, ohne Mandats- oder Patientendaten einem Dienstleister zu offenbaren.

📊

Planbare Kosten

Einmal anschaffen statt dauerhaft pro Nutzer und Nutzung zu zahlen. Keine Preiserhöhungen des Anbieters, keine Token-Abrechnung – bei intensiver Nutzung rechnet sich das schnell.

🔌

Unabhängig und offline-fähig

Der Server arbeitet auch, wenn die Internetleitung steht oder der Anbieter Wartung hat. Auf Wunsch läuft er vollständig abgeschottet – ohne jede Verbindung nach draußen.

🧭

Volle Kontrolle

Sie entscheiden, welches Modell läuft, wann Updates kommen und wer Zugriff hat. Keine stillen Änderungen an Modellen oder Nutzungsbedingungen.

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Eigene Unterlagen anbinden

Verträge, Handbücher, Ablagen: Der Server beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten mit Quellenangabe – gerade bei vertraulichen Beständen der größte Praxisnutzen.

On-Premise-KI und Cloud-KI im direkten Vergleich

KriteriumOn-Premise-KICloud-KI
DatenstandortIhre Räume, Ihr NetzwerkRechenzentrum des Anbieters, häufig außerhalb der EU
AuftragsverarbeitungEntfällt – kein Dritter verarbeitet Ihre DatenVertrag nach Art. 28 DSGVO nötig, plus Drittlandprüfung
KostenmodellEinmalige Anschaffung, planbare WartungspauschaleLaufende Gebühren pro Nutzer oder Nutzung, dauerhaft
ModellauswahlOffene Modelle, Größe je nach Hardware-StufeZugriff auf die jeweils größten Modelle des Anbieters
LastspitzenBegrenzt durch die eigene HardwareNahezu beliebig skalierbar
Offline-BetriebMöglich, auf Wunsch vollständig abgeschottetNicht möglich
AbhängigkeitGering – System gehört IhnenPreis-, Produkt- und Richtlinienänderungen des Anbieters

Sechs Fragen, die die Entscheidung klären

Frage 1

Arbeiten Sie mit Berufsgeheimnissen oder besonderen Datenkategorien?

Gesundheitsdaten, Mandate, Sozialdaten, Personalakten: Je sensibler die Daten, desto stärker spricht alles für On-Premise.

Frage 2

Wie viele Personen nutzen KI wie oft?

Ab täglicher Nutzung im Team kippt die Kostenrechnung häufig zugunsten der eigenen Hardware – einmal zahlen statt dauerhaft mieten.

Frage 3

Reichen sehr gute Ergebnisse – oder brauchen Sie das Maximum?

Für Schreiben, Zusammenfassen, Suchen und Übersetzen liefern lokale Modelle sehr gute Qualität. Wer Spitzenmodelle für Spezialfälle braucht, fährt hybrid.

Frage 4

Wollen Sie eigene Unterlagen durchsuchbar machen?

Gerade vertrauliche Bestände gehören nicht in fremde Indizes. On-Premise bleibt der Dokumentenbestand im Haus – samt Suchindex.

Frage 5

Wie steht es um Ihre IT-Betreuung?

Ein gewarteter KI-Server braucht wenig Pflege. Ob eigene IT, externer Dienstleister oder keine feste Betreuung – wir passen das Wartungsmodell an.

Frage 6

Gibt es Vorgaben von Aufsicht, Trägern oder Kunden?

Kommunale Vorgaben, kirchliche Datenschutzregeln, Kundenauflagen im Maschinenbau: Solche Anforderungen sind on-premise meist einfacher zu erfüllen als mit Cloud-Verträgen.

Der rechtliche Rahmen in Kürze

On-Premise-KI löst nicht jede rechtliche Frage – aber sie räumt die größten Hürden ab, die Cloud-Dienste mit sich bringen:

DSGVO

Ohne Übermittlung an Dritte entfallen Auftragsverarbeitung (Art. 28), Drittlandtransfers (Art. 44 ff.) und die damit verbundenen Prüf- und Dokumentationspflichten. Ihre internen Pflichten – Zugriffskonzept, Verarbeitungsverzeichnis, ggf. Folgenabschätzung – bleiben bestehen und lassen sich lokal sauber umsetzen.

§ 203 StGB – Schweigepflicht

Berufsgeheimnisträger dürfen geschützte Informationen nur unter engen Voraussetzungen Dritten zugänglich machen. Läuft die KI im eigenen Haus, wird niemandem etwas offenbart – die Frage, ob ein Cloud-Anbieter „sonstige mitwirkende Person“ sein kann, stellt sich nicht.

EU AI Act

Die KI-Verordnung gilt unabhängig vom Betriebsort – Transparenz- und Schulungspflichten treffen auch lokale Systeme. On-Premise erleichtert aber die Kontrolle: Sie wissen jederzeit, welches Modell in welcher Version läuft, und bleiben nicht von Änderungen eines Anbieters abhängig.

Hinweis: Das ist eine technische Einordnung aus der Projektpraxis, keine Rechtsberatung. Für verbindliche Bewertungen arbeiten Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Kanzlei zusammen – auf Wunsch gemeinsam mit uns.

Wann die Cloud die bessere Wahl ist – ehrlich gesagt

Wir verkaufen KI-Server. Trotzdem raten wir nicht jedem dazu. Die Cloud passt besser, wenn:

  • Sie nur selten und mit unkritischen Inhalten arbeiten – dann lohnt eigene Hardware kaum,
  • Sie zwingend die jeweils größten Spitzenmodelle brauchen, etwa für komplexe Recherche in Fremdsprachen,
  • Ihre Last extrem schwankt und zeitweise Hunderte Nutzer gleichzeitig bedient werden müssen.

Viele unserer Kunden fahren zweigleisig: das Vertrauliche auf dem eigenen Server, das Unkritische in der Cloud. Auch dabei helfen wir mit klaren Regeln, was wohin darf.

So setzen Sie On-Premise-KI um

Die Technik: Ihr lokaler KI-Server

Vom büroleisen Kompaktsystem bis zum Mehrkartenserver – welche Hardware welche Modelle trägt und was sie kostet, zeigt die Seite Lokaler KI-Server. Aufbau, Einweisung und Wartung übernehmen wir.

Ihre Branche

Was On-Premise-KI konkret im Alltag leistet, haben wir je Branche aufgeschrieben:

Häufige Fragen zu On-Premise-KI

Was bedeutet On-Premise-KI genau?

„On premises“ heißt „in den eigenen Räumen“: Die KI läuft auf Hardware, die Ihnen gehört und bei Ihnen steht. Eingaben, Dokumente und Ergebnisse bleiben im eigenen Netzwerk, statt an einen Cloud-Dienst übertragen zu werden.

Ist On-Premise-KI automatisch DSGVO-konform?

Konform ist immer der Gesamtprozess, nicht ein Gerät. On-Premise beseitigt aber die schwierigsten Punkte der Cloud-Nutzung – Auftragsverarbeitung, Drittlandtransfer, Kontrolle über Subunternehmer – und macht die verbleibenden Pflichten intern gut beherrschbar.

Ist On-Premise-KI schlechter als ChatGPT und Co.?

Die größten Cloud-Modelle bleiben in Spezialdisziplinen vorn. Für die typischen Büroaufgaben – Formulieren, Zusammenfassen, eigene Unterlagen durchsuchen, Übersetzen – arbeiten aktuelle offene Modelle auf sehr gutem Niveau; ein Mehrkartensystem kommt an das vertraute Chat-Niveau heran. Wir zeigen es Ihnen an Ihren eigenen Beispielen.

Was kostet der Einstieg in On-Premise-KI?

Die Hardware liegt als Richtwert zwischen 4.900 € für ein Kompaktsystem und 46.000 € für ein großes Mehrkartensystem, einmalig und netto. Details und Zusatzleistungen stehen auf der Seite Lokaler KI-Server; Ihre persönliche Spanne liefert der Preisrechner.

Wie schnell ist so ein System einsatzbereit?

Von der Beauftragung bis zum laufenden System vergehen je nach Hardware-Verfügbarkeit typischerweise wenige Wochen. Aufbau vor Ort und Einweisung des Teams erledigen wir in der Regel an einem Tag.

Passt On-Premise-KI zu Ihrem Unternehmen?

Beantworten Sie neun kurze Fragen – der Konfigurator empfiehlt die passende Systemgröße samt Preisspanne. Oder rufen Sie uns an: +49 911 47904156.

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Konfigurator

Was würde ein KI-Server in Ihrem Unternehmen kosten?

Zwei Angaben genügen für den Einstieg. Im Konfigurator kommen noch ein paar kurze Fragen dazu, dann sehen Sie die passende Systemgröße und bekommen ein Angebot, das zu Ihrer Konfiguration gehört.

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