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Reinigungsroboter Flughafen – autonome Terminalreinigung im Nachtbetrieb

Flughafen & Verkehrsbau

Reinigungsroboter am Flughafen: saubere Terminals rund um die Uhr

Ein Terminal wird nie fertig sauber. Zwischen zwei Wellen ankommender Passagiere bleiben oft nur Minuten – und nachts liegen zehntausende Quadratmeter Boden vor einem Team, das kleiner geworden ist. Genau hier arbeiten autonome Scheuersaugroboter am wirtschaftlichsten.

Autonomer Serviceroboter im Terminalbereich eines Flughafens

Flughäfen gehören zu den anspruchsvollsten Objekten der Gebäudereinigung: Betrieb rund um die Uhr, wechselnde Bodenbeläge, Sicherheitsbereiche mit eigenen Zutrittsregeln und ein Sauberkeitsniveau, das direkt auf die Wahrnehmung des Standorts einzahlt. Ein Reinigungsroboter am Flughafen löst dabei nicht alles, aber er übernimmt genau den Teil, der Personal am meisten Zeit kostet: die großen, freien Bodenflächen. Innobotics ist autorisierter Pudu-Fachhändler für die DACH-Region und plant den Einsatz gemeinsam mit Ihrem Dienstleister.

2.000 m²/hFlächenleistung des Pudu BG1 im Flächenmodus
7,5 hLaufzeit beim kombinierten Kehren und Scheuern
75 lFrischwassertank, dazu 60 l Schmutzwasser
85 cmminimale Durchfahrtsbreite im Terminal

Eine Nacht im Terminal: wie der Einsatz abläuft

Der Reiz der Robotik liegt am Flughafen weniger in der Geschwindigkeit als in der Verlässlichkeit. Der Roboter fährt dieselbe Route in derselben Qualität – auch um vier Uhr morgens. Ein typischer Ablauf sieht so aus:

21:30Letzte Abflugwelle, Fläche wird freiSobald die Gates leer sind, startet der Roboter aus der Station. Die Karte des Terminals ist eingelernt, Sperrzonen wie Sicherheitskontrolle oder Baustellen sind hinterlegt.
22:00Check-in-Halle und GatewaysGroße, zusammenhängende Flächen zuerst. Hier spielt der BG1 seine 2.000 m²/h aus, während das Team sich um Sanitärbereiche, Glas und Sitzgruppen kümmert.
01:00Automatischer BoxenstoppMit der optionalen Station füllt der Roboter Frischwasser nach, entleert das Schmutzwasser und lädt – ohne dass jemand kommen muss.
02:30EbenenwechselÜber die Aufzugsanbindung erreicht der Roboter die nächste Ebene und setzt den Plan dort fort. Der Einsatz endet nicht an der Etagengrenze.
05:00Bericht statt RückfrageZum Schichtende liegt die gereinigte Fläche als Protokoll vor: Route, Quadratmeter, Dauer, Unterbrechungen. Das ist die Grundlage für Nachweise gegenüber dem Betreiber.

Der Pudu BG1: Technik für große Flächen

Für Terminalflächen ist der Pudu BG1 das passende Gerät – eine Kombination aus Kehrmaschine und Scheuersaugmaschine in einem Chassis. Er wiegt rund 344 kg, misst mit Saugbalken 1195 × 760 × 1303 mm und fährt mit 0,2 bis 1,0 m/s, die Pro-Version bis 1,2 m/s. Die Positionierung übernimmt eine Fusion aus LiDAR und 3D-VSLAM, beim BG1 Pro zusätzlich mit 3D-LiDAR. Der 90-Ah-Akku auf 48-Volt-Plattform trägt eine Schicht von bis zu 7,5 Stunden.

Pudu BG1 Reinigungsroboter an seiner Ladestation
Unbeaufsichtigter BetriebMit der optionalen Station übernimmt der Roboter Befüllen, Entleeren und Laden selbst. Nachts muss niemand danebenstehen.
Reinigungsroboter mit intelligenter Aufzugssteuerung wechselt die Etage
Etagenwechsel per AufzugÜber die Aufzugsanbindung reinigt ein Gerät mehrere Ebenen. Das senkt die Zahl der benötigten Roboter deutlich.
Automatisches Nachfüllen von Frischwasser beim Reinigungsroboter
75 l Frischwasser, 60 l SchmutzwasserDazu zwei Mitteltanks mit zusammen rund 7 Litern und ein 5-Liter-Kehrgutbehälter für Trockenschmutz.
Manuelle Bedienung des BG1 Reinigungsroboters über das Display
Manuell übersteuerbarFür Sonderfälle und Randbereiche lässt sich der Roboter jederzeit von Hand führen. Kantenreinigung ist möglich.

Geladen wird in etwa drei Stunden, sofern eine Hochvoltversorgung ab 180 V zur Verfügung steht; an schwächeren Anschlüssen dauert es rund viereinhalb Stunden. Optional lassen sich Staubwischen und Polieren ergänzen – für Terminals mit Naturstein oder poliertem Beton ein wichtiges Detail. Wie sich das gegen einen reinen Scheuersaugroboter rechnet, hängt vom Verhältnis von Trocken- zu Nassschmutz ab.

Marktreferenz: Was am Flughafen München läuft

Terminal 2, Satellitengebäude – seit Dezember 2022

Am Flughafen München reinigen zwei autonome Scheuersaugmaschinen im Satellitengebäude von Terminal 2. Betrieben werden sie von der Dorfner Gruppe gemeinsam mit der Terminal-2-Gesellschaft, gearbeitet wird überwiegend im Nachtbetrieb. Aktuell werden rund 2.500 Quadratmeter pro Stunde gereinigt, Ebene 4 umfasst rund 20.000 Quadratmeter. Langfristig ist der gesamte Passagierabfertigungsbereich von Terminal 2 mit rund 200.000 Quadratmetern im Blick.

Für Betreiber ist daran vor allem eines interessant: Der Einsatz ist kein Pilotversuch mehr, sondern fester Bestandteil der täglichen Reinigung – und er skaliert Ebene für Ebene statt auf einen Schlag.

Marktreferenz, keine Innobotics-Installation: In München sind Geräte des Herstellers Gausium im Einsatz. Wir nennen das Beispiel, weil es zeigt, in welcher Größenordnung Flughäfen heute mit autonomer Reinigung arbeiten.

Sechs Punkte, die vor der Beschaffung geklärt sein sollten

Ein Flughafen ist kein Supermarkt mit Nachtruhe. Sicherheitsbereiche, Fremdgewerke, wechselnde Bodenbeläge und ein Betrieb, der nie ganz stillsteht, entscheiden darüber, ob ein Reinigungsroboter Entlastung bringt oder nur ein weiteres Gerät im Lager ist. Diese Punkte klären wir in der Regel vor dem ersten Angebot.

  • Wegebreiten und EngstellenDer BG1 braucht mindestens 85 Zentimeter freie Fahrbahn. Kritisch sind selten die Hallen, sondern Türdurchgänge, Absperrgitter in der Sicherheitskontrolle und nachts abgestellte Gepäckwagen.
  • Aufzüge und EbenenwechselSoll der Roboter selbstständig zwischen Ebenen wechseln, muss die Aufzugssteuerung angebunden werden. Das ist ein eigenes Teilprojekt mit der Gebäudetechnik und gehört früh auf den Tisch.
  • Wasser, Strom und Standort der StationUnbeaufsichtigter Betrieb setzt eine Station mit Frischwasserzulauf, Abwasserablauf und Stromanschluss voraus. Der Stellplatz entscheidet mit darüber, wie viel reine Reinigungszeit übrig bleibt.
  • Sicherheitsbereiche und ZutrittHinter der Sicherheitskontrolle gelten eigene Regeln für Geräte und Begleitpersonal. Wer den Roboter aufstellt, entnimmt und wartet, sollte im Betriebskonzept benannt sein.
  • Bodenbeläge und VerschmutzungsbildTerrazzo, Naturstein, Teppich in den Lounges und Sicherheitsmarkierungen verhalten sich unterschiedlich. Die Bürsten- und Padauswahl fällt erst nach der Begehung, nicht im Katalog.
  • Nachweise und ReportingWenn der Betreiber Reinigungsnachweise erwartet, muss das Reporting des Roboters zum bestehenden Qualitätssicherungssystem passen. Flächenprotokolle sind ein Argument in der Ausschreibung, wenn sie jemand liest.

Nicht jede Fläche im Terminal gehört dem Roboter

Autonome Maschinen sind stark auf zusammenhängenden Freiflächen: Check-in-Hallen, Gates, Wartebereiche, Verbindungsgänge, Gepäckausgabe. Schwach sind sie überall dort, wo Handarbeit den Takt vorgibt – Sanitärbereiche, Treppen, Fahrtreppen, Möblierung in den Lounges, Glasflächen. Wirtschaftlich wird der Einsatz deshalb selten durch Ersatz, sondern durch Verlagerung: Der Roboter übernimmt die großen, monotonen Flächen in der Nacht, das Team konzentriert sich auf die Bereiche, die tatsächlich Qualitätsurteile der Passagiere auslösen.

Wie sich das im Personalschlüssel niederschlägt, hängt vom Objekt ab. Eine belastbare Rechnung entsteht erst mit echten Flächenzahlen, Reinigungsintervallen und dem heutigen Stundenaufwand. Für eine erste Einordnung eignet sich unser Preisrechner für autonome Reinigungsroboter, für Mietmodelle die Seite Reinigungsroboter mieten.

Häufige Fragen zum Reinigungsroboter am Flughafen

Fährt der Roboter auch bei Passagierverkehr?

Technisch ja – der BG1 erkennt Personen und weicht aus. In der Praxis planen die meisten Betreiber den Hauptlauf trotzdem in die verkehrsarmen Nachtstunden und nutzen den Tagbetrieb für gezielte Nachreinigung einzelner Zonen.

Wie viel Fläche schafft ein Gerät pro Nacht?

Der Hersteller gibt für den BG1 bis zu 2.000 Quadratmeter pro Stunde in der flächigen Reinigung an, im Punktbetrieb bis zu 6.000 Quadratmeter pro Stunde. Die realistische Nachtleistung liegt darunter, weil Anfahrten, Boxenstopps und Engstellen Zeit kosten. Rechnen Sie mit der Herstellerangabe als Obergrenze, nicht als Planwert.

Muss jemand die ganze Nacht dabei sein?

Nein. Mit der optionalen Station, die Wasser nachfüllt, Schmutzwasser ablässt und lädt, ist unbeaufsichtigter Betrieb vorgesehen. Zutritts- und Sicherheitsregeln des Flughafens können trotzdem eine anwesende Person verlangen – das ist eine organisatorische, keine technische Frage.

Wie lange dauert die Inbetriebnahme?

Nach der Begehung wird die Fläche eingemessen und kartiert, danach werden Routen und Zeitfenster festgelegt und das Reinigungsteam eingewiesen. Für einen abgegrenzten Startbereich ist das eine Sache von Tagen, nicht von Monaten. Der Ausbau auf weitere Ebenen erfolgt anschließend schrittweise.

Terminalflächen einmal durchrechnen?

Wir sind autorisierter Pudu-Händler für den deutschsprachigen Raum und begleiten Verkehrsbauten von der Begehung bis zum eingespielten Nachtbetrieb. Sagen Sie uns Fläche, Belag und heutigen Reinigungsaufwand – den Rest rechnen wir aus.

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