
Ein Autohaus verkauft nicht nur Fahrzeuge, es verkauft einen Eindruck. Wer am Sonntag durch die Scheibe schaut oder am Montag zur Probefahrt kommt, registriert den Boden, bevor er den Preis registriert. Genau deshalb sind Showrooms eine der dankbarsten Flächen für autonome Reinigung: groß, offen, hell ausgeleuchtet – und jeden Tag aufs Neue staubig.
Innobotics ist autorisierter Pudu-Händler mit Sitz in Zirndorf bei Nürnberg. Wir liefern, kartieren, weisen ein und warten – bundesweit, im Großraum Nürnberg mit besonders kurzen Wegen.
- Showroom: meist 300 bis 2.500 m² freie Fläche, oft Feinsteinzeug oder Naturstein
- Werkstatt und Teilelager: robuste Böden, dafür Reifenabrieb, Späne und Öl
- Ausstellungsflächen im Freien: Laub, Blütenstaub, Streusplitt
Der Showroom ist die eigentliche Verkaufsfläche
In den meisten Autohäusern wird der Showroom früh am Morgen gewischt, bevor der erste Kunde kommt – oder abends, wenn niemand mehr da ist. Beides sind Zeitfenster, in denen ohnehin niemand die Fläche braucht. Ein Reinigungsroboter füllt genau dieses Fenster, ohne dass jemand dafür eine halbe Stunde früher aufstehen muss.
Der zweite Punkt ist weniger offensichtlich: Ein Showroom sieht nicht deshalb gut aus, weil er einmal gründlich gereinigt wurde, sondern weil er jeden Tag gereinigt wird. Genau daran scheitert es in der Praxis oft – wenn es eng wird, fällt die Bodenreinigung als Erstes aus. Eine Maschine, die stur jeden Morgen dieselbe Runde fährt, hält das Niveau konstant, auch in der Woche vor der Inventur.
Was Ihre Kunden wahrnehmen
- Ein Boden ohne Schlieren und Fußspuren – auch nachmittags um vier
- Keine Reinigungswagen und Warnschilder zwischen den Fahrzeugen
- Ein sichtbares Signal, dass der Betrieb auf Technik setzt – gerade beim Verkauf von E-Fahrzeugen ein stimmiges Bild
Was Ihr Team davon hat
- Die Bodenreinigung fällt nicht mehr aus, wenn es hektisch wird
- Reinigungskräfte kommen zu den Aufgaben, die wirklich Handarbeit sind: Glas, Sanitär, Tresen
- Planbare Kosten statt schwankender Dienstleisterrechnungen
Welcher Boden liegt bei Ihnen?
Die häufigste Frage in Autohäusern ist nicht die nach dem Preis, sondern die nach dem Belag. Hochglanzflächen verzeihen wenig – ein falsch dosierter Reiniger ist auf poliertem Naturstein sofort sichtbar. Diese Übersicht fasst zusammen, was wir in Vorführungen regelmäßig sehen:
| Bodenbelag | Wie der Roboter damit zurechtkommt | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Feinsteinzeug, großformatig | Der Idealfall – gleichmäßig, fugenarm, gut abzusaugen | Streifenfrei wird es nur mit korrekter Dosierung; zu viel Reiniger hinterlässt Schlieren |
| Naturstein, poliert | Gut, mit Einschränkung | Keine sauren Reiniger. Die Chemie muss zum Stein passen, sonst wird die Oberfläche matt |
| Fliesen mit breiten Fugen | Gut | Fugen brauchen Bürstendruck. Reines Wischen holt den Grauschleier nicht heraus |
| Epoxidharz oder Beschichtung | Sehr gut | Solange nass, ist die Fläche rutschig – die Absaugleistung zählt hier mehr als die Wassermenge |
| Sichtbeton, unversiegelt | Eingeschränkt | Der Belag saugt Wasser und Schmutz auf, das Ergebnis bleibt fleckig. Hier lohnt eher Kehren |
| Designbelag oder Vinyl | Gut | Auf Nahtstellen achten und stehendes Wasser vermeiden |
Welche Gerätegattung dahintersteht, erklärt die Seite Scheuersaugroboter. Wie sich das gegen die üblichen Dienstleisterpreise rechnet, steht unter Gebäudereinigung: Kosten pro m².

Wo das Gerät tagsüber steht

Das ist erfahrungsgemäß die zweite Frage – und eine sehr berechtigte. Die Ladestation braucht ungefähr die Stellfläche einer Europalette, eine normale Steckdose und idealerweise einen Wasseranschluss in der Nähe. In den meisten Autohäusern steht sie nicht im Showroom, sondern im Durchgang zur Werkstatt, im Anlieferungsbereich oder in der Nähe des Putzraums.
Der Roboter fährt von dort selbstständig los, arbeitet die hinterlegte Karte ab und kehrt zum Laden zurück. Wichtig ist nur, dass der Weg dorthin schwellenarm ist – Stufen sind die einzige echte Grenze.
Rund um die ausgestellten Fahrzeuge
Ein Showroom ist keine leere Halle. Zwischen Podesten, Ladesäulen, Beschilderung und den Fahrzeugen selbst bleibt ein Muster aus Kanten. Die Geräte fahren Konturen sauber nach und halten Abstand, aber eine Hundertprozent-Kantenreinigung ist keine ehrliche Zusage – hinter Reifen und unter tief stehenden Fahrzeugen bleibt Handarbeit.
In der Praxis hat sich bewährt, die Ausstellungsfahrzeuge ohnehin regelmäßig umzustellen. Wo das passiert, verschwindet der Effekt fast vollständig, weil die Standflächen wechseln.

Werkstatt und Außenflächen – der ehrliche Teil
Werkstatt: Reifenabrieb und der übliche graue Belag sind für einen Scheuersaugroboter unproblematisch, oft sogar sein stärkster Auftritt. Frisches Öl und Fett sind es nicht: Das gehört mit Bindemittel aufgenommen, bevor eine Maschine darüberfährt. Auch Späne, Schrauben und Clips sollten vorher weg – nicht weil der Roboter darüber stolpert, sondern weil die Bürsten es nicht mögen. Sinnvoll ist deshalb ein Lauf nach Feierabend, wenn grober Abfall schon aufgekehrt ist.
Außenflächen: Für Ausstellungsflächen, Parkdecks und Zufahrten ist ein Scheuersaugroboter das falsche Werkzeug. Dort geht es um Laub, Blütenstaub und Streusplitt – das ist der Job von Kehrrobotern. Beides lässt sich kombinieren, muss es aber nicht: Die meisten Autohäuser fangen innen an.
Was das ungefähr kostet
Ein Showroom von rund 1.000 m² ist in etwa 60 bis 90 Minuten gewischt – ohne dass jemand daneben steht. Genau diese Zeit ist die Ersparnis, und sie fällt an jedem Öffnungstag an. Bei einer Stunde täglich und üblichen Stundensätzen liegt das im Bereich von 7.000 bis 9.000 Euro im Jahr.
Die Geräte selbst bewegen sich je nach Größe und Ausstattung zwischen rund 17.900 und 29.500 Euro netto. Für Showroomflächen ist meistens ein kompaktes Modell die richtige Wahl, nicht das größte. Was für Ihre Fläche passt, rechnet der Preisrechner vor; die Systematik dahinter steht unter Kosten und ROI.
Das ist eine Einordnung, kein Angebot. Belastbar wird es erst, wenn wir Ihre Fläche gesehen haben.
Kaufen, mieten oder erst einmal ansehen
Autohäuser entscheiden sich häufig zuerst für eine Vorführung im eigenen Haus – das ist auch unsere Empfehlung, weil sich Bodenfrage und Streifenfreiheit anders nicht seriös klären lassen. Danach stehen alle Wege offen: Kauf, Miete für einen befristeten Test oder Saisonbetrieb, Leasing zur Schonung der Liquidität. Ob eine Förderung infrage kommt, prüfen wir vorab mit.
Kann der Roboter während der Öffnungszeiten fahren?
Ja, und viele Betriebe machen das bewusst. Kunden reagieren erfahrungsgemäß eher neugierig als gestört, und im Autohaus passt das Bild zum Produkt. Für den Tagbetrieb reduziert man die Geschwindigkeit; die Geräuschentwicklung liegt etwa auf dem Niveau eines normalen Gesprächs.
Was passiert, wenn jemand direkt davor steht?
Der Roboter erkennt die Person, verlangsamt und stoppt. Bleibt der Weg blockiert, plant er die Route neu und kommt später zurück. Ein Anfahren von Personen oder Fahrzeugen ist über Lidar und 3D-Kameras abgesichert.
Schafft er den Übergang vom Showroom in die Werkstatt?
Schwellen bis etwa zwei Zentimeter sind kein Problem, Stufen dagegen schon. Tore und Türen müssen im Reinigungsfenster offen sein – sonst legt man einfach zwei getrennte Karten an und lässt das Gerät versetzt arbeiten.
Wer füllt Wasser nach und leert den Schmutzwassertank?
Je nach Modell fasst der Frischwassertank 15 bis 40 Liter, das reicht für mehrere hundert bis über tausend Quadratmeter. Manuell ist das ein Handgriff von zwei Minuten. Wer das ganz abgeben will, wählt ein Modell mit automatischer Befüll- und Entleerstation.
Lohnt sich das bei einem Showroom von nur 400 m²?
Allein meistens nicht. Interessant wird es, sobald Werkstatt, Teilelager und Flure dazukommen und in Summe deutlich über 1.000 m² zusammenkommen. Wir sagen es Ihnen ehrlich, wenn sich die Anschaffung für Ihre Fläche nicht rechnet.
Vorführung im eigenen Showroom
Wir kommen mit dem Gerät zu Ihnen, fahren eine Runde auf Ihrem Boden und zeigen das Ergebnis – kostenlos und ohne Verpflichtung. Für Autohäuser in Franken meist innerhalb weniger Tage.
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