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Transportroboter Fürth – AGV, AMR & autonome Stapler

Transportroboter, AGV, AMR und autonome Stapler in Fürth: Innobotics sitzt in Zirndorf, direkt an der Fürther Stadtgrenze. Als autorisierter PUDU-Händler beraten wir Fürther Produktions- und Logistikbetriebe zu fahrerlosen Transportfahrzeugen – mit Begehung vor Ort statt Ferndiagnose.

In Fürth ist Fläche das knappste Gut – nicht Personal allein

Blick von oben auf eine Lagerhalle mit AGVs, AMRs und Staplern im Mischbetrieb

Wer in Fürth expandieren will, stößt zuerst auf ein Flächenproblem. Das Gewerbegebiet Hardhöhe West war Ende 2024 vollständig vergeben. Im Golfpark Atzenhof – der letzten größeren Reserve der Stadt – standen 23 Interessenten mit zusammen rund 151.000 m² Flächenbedarf einem Vergabeziel von 30.000 bis 60.000 m² gegenüber.

Das verschiebt die Frage: Statt „Wo bekommen wir mehr Halle her?“ lautet sie „Wie holen wir mehr aus der vorhandenen heraus?“ Und genau da setzen fahrerlose Transportfahrzeuge an – sie fahren schmaler als ein Gegengewichtsstapler und brauchen keine Pausenflächen.

Eine Zahl, die den Punkt belegt

Im Fürther verarbeitenden Gewerbe ist die Beschäftigung von 9.330 (2021) auf 8.494 (2024) gesunken, die Zahl der Betriebe von 55 auf 50 – bei nahezu konstantem Umsatz. Übersetzt heißt das: Es wird mit weniger Menschen dieselbe Leistung erbracht. Wer diesen Weg weitergehen will, kommt an Automatisierung im Innentransport kaum vorbei.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, verarbeitendes Gewerbe Stadt Fürth, Stand 2024.

Die Fürther Gewerbestandorte und was sie für den Materialfluss bedeuten

Hardhöhe West (~23 ha) – Ende 2024 vollständig vergeben

Hier sitzt unter anderem die NORMA-Zentrale mit einem Logistikzentrum von rund 20.000 m² und 49 Verladetoren, dazu ebl-naturkost und STILL. Prägend sind lange Innentransporte zwischen Toren, Kommissionierzone und Lager – klassische Punkt-zu-Punkt-Strecken, auf denen sich ein AMR am schnellsten rechnet.

Gewerbepark Süd (~42–51 ha, rund 125 Betriebe)

Gewachsener Mischstandort mit Leonhard Kurz (~1.500 Beschäftigte). Viele Bestandshallen, oft schmale Gassen und Bodenfugen aus mehreren Bauphasen. Hier entscheiden Fahrzeugbreite und Schwellenhöhe darüber, was überhaupt fahren kann.

Golfpark Atzenhof (~123 ha)

Die letzte große Flächenreserve, entsprechend umkämpft. Neubauten lassen sich von Anfang an fahrerlos denken – Ladepunkte, Übergabestationen und Türsteuerung im Grundriss statt nachträglich.

Uferstadt Fürth (7,9 ha, ehemaliges Grundig-Areal)

Konversionsfläche mit denkmalgeschützter Substanz. Enge Aufzüge und Bestandsgeometrien sprechen für kompakte Fahrzeuge wie den T300 statt für Palettentechnik.

Hafen Fürth (~14 ha)

18.000 m² Freilager, 8.000 m² Hallenlager, zwei Krane. Umschlagbetrieb mit wechselnden Layouts – hier ist ein navigationsbasiertes Fahrzeug einem fest verlegten AGV-System klar überlegen.

Das Siemens-Elektronikwerk in Fürth setzt für den Palettentransport bereits fahrerlose Fahrzeuge ein. Was dort im Großbetrieb funktioniert, ist inzwischen auch für einen 30-Mann-Betrieb finanzierbar – das ist die eigentliche Veränderung der letzten Jahre.

Tolga Guzay, Innobotics

Womit Fürther Betriebe typischerweise anfangen

Rollwagen und Kleinladungsträger

Bis 300 kg, kompakt, schmale Gassen: Der PUDU T300 misst 835 × 500 × 1350 mm und überwindet Schwellen bis 20 mm. Der übliche Einstieg in Bestandshallen.

Auslegung im Lager

Paletten und schwere Ladungsträger

Ab 600 kg wird es Sache des T600 oder eines autonomen Staplers. Die Amortisationsrechnung hängt am Schichtmodell – wir legen die Annahmen offen.

Zur Kostenrechnung

Erst die Systemfrage klären

Fest verlegte Spur oder freie Navigation? Diese Entscheidung fällt vor der Fahrzeugwahl und ist später nur teuer zu korrigieren.

AMR oder AGV?

Was Sie als Betreiber in Fürth rechtlich schulden

Ein fahrerloses Transportfahrzeug kommt mit CE-Kennzeichnung – das entbindet Sie als Betreiber aber nicht von der Gefährdungsbeurteilung nach DIN EN ISO 3691-4. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall benennt dabei vier wiederkehrende Schwachstellen: Quetsch- und Scherstellen an Übergabestationen, zu geringe Sicherheitsabstände zu Wänden und Regalen, unterfahrbare Fahrzeuge als Stolperstelle sowie schlecht sichtbare unbeladene Fahrzeuge. Die Details und die Pflichten zur wiederkehrenden Prüfung nach DGUV Vorschrift 68 haben wir unter fahrerlose Transportsysteme zusammengefasst.

Zehn Minuten von Fürth entfernt

Innobotics hat seinen Sitz in der Ansbacher Str. 2A in Zirndorf – direkt an der Fürther Stadtgrenze. Wir sehen uns Ihre Halle an, fahren eine Teststrecke und sagen Ihnen ehrlich, wenn ein Fahrzeug nicht passt.

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