...

Transportroboter München – AGV, AMR & autonome Stapler

Zwei Transportroboter in einer dunklen Industriehalle
Fahrerlose Transportfahrzeuge im Nachtbetrieb – die Strecke bleibt dieselbe, die Schicht endet nicht.

Transportroboter, AGV, AMR und autonome Stapler in München: Innobotics ist autorisierter PUDU-Händler und liefert nach München und Oberbayern. Wir sagen offen, wo unsere Stärke liegt – bei der Auslegung, der Testfahrt vor dem Kauf und der ehrlichen Aussage, ob sich ein Fahrzeug bei Ihnen überhaupt rechnet.

In München rechnet sich Automatisierung über die Fläche, nicht nur über das Personal

An den meisten Standorten ist das Argument für einen Transportroboter der Personalmangel. In München kommt ein zweites hinzu, das anderswo kaum eine Rolle spielt: Hallenfläche ist hier so teuer, dass jeder Quadratmeter Verkehrsfläche real Geld kostet. Ein Gegengewichtsstapler braucht Arbeitsgangbreiten, die ein schmales fahrerloses Fahrzeug nicht braucht – und er braucht Abstellflächen, wenn niemand ihn fährt.

Das verschiebt die Wirtschaftlichkeitsrechnung. Wer in München über Automatisierung nachdenkt, sollte deshalb nicht nur Personalstunden gegenrechnen, sondern auch, wie viel Lagerfläche durch schmalere Verkehrswege zurückgewonnen wird.

Was Fläche kostet

Verkehrswege, Abstellplätze für Flurförderzeuge, Wendekreise: In gewachsenen Layouts geht ein erheblicher Teil der Hallenfläche für Bewegung statt für Lagerung drauf. Bei Münchner Flächenpreisen ist das ein eigener Kostenblock, kein Randthema.

Was schmalere Fahrzeuge bringen

Der PUDU T600 Underride ist 845 × 500 × 255 mm groß und kommt mit rund 65 cm Gangbreite aus, der T600 Upright mit etwa 70 cm. Wo heute ein Stapler seinen Gang braucht, passen zwei Regalreihen mehr – das ist der Hebel, der in München oft schwerer wiegt als die Personalersparnis.

Wir raten in München regelmäßig davon ab, gleich mit dem größten Fahrzeug einzusteigen. Nehmen Sie die eine Strecke, die täglich zwanzigmal gefahren wird. Wenn die läuft, ist die Diskussion über die zweite von selbst geführt.

Tolga Guzay, Innobotics

Wo wir in und um München arbeiten

Der Großteil der industriellen Flächen liegt längst nicht mehr im Stadtgebiet, sondern im Ring darum. Typische Umfelder, in denen fahrerlose Transportfahrzeuge sinnvoll sind:

  • Garching und Unterschleißheim – Technologie- und Forschungsbetriebe mit kleinteiligem, hochfrequentem Materialfluss
  • Freising und der Flughafenraum – Logistik- und Umschlagbetriebe mit engen Zeitfenstern an der Verladung
  • Aschheim, Poing und der Münchner Osten – Distribution und Handel, viele wiederkehrende Punkt-zu-Punkt-Strecken
  • Germering und der Westen – Fertigungs- und Zulieferbetriebe in gewachsenen Bestandshallen
  • Stadtgebiet – Kliniken, Labore und größere Dienstleistungsgebäude mit Etagen- und Aufzugsverkehr
Transportroboter mit Regalaufsatz und blauen Behältern im Einsatz

Womit man anfängt

Fast alle erfolgreichen Projekte beginnen gleich: mit genau einer Strecke, die sich jeden Tag wiederholt. Wareneingang zur Vorbereitung. Vorbereitung zur Linie. Kommissionierung zur Verladung.

Für Rollwagen und Kleinladungsträger bis 300 kg reicht der PUDU T300 (835 × 500 × 1350 mm, 65 kg Eigengewicht, Schwellen bis 20 mm). Ab 600 kg kommt der T600 ins Spiel – als Upright mit Aufbau oder als Underride, das den Wagen unterfährt und um 60 mm anhebt. Beide laden in rund zwei Stunden auf 90 % und laufen bis zu zwölf Stunden.

Häufige Fragen aus dem Münchner Raum

Sie sitzen bei Nürnberg – wie funktioniert dann Service in München?

Ehrliche Antwort: Wir sind ein regionaler Händler aus Zirndorf und in Mittelfranken innerhalb einer halben Stunde vor Ort. Nach München fahren wir für Begehung, Testfahrt und Inbetriebnahme, und wir organisieren den laufenden Service über den Hersteller-Support. Wenn Sie einen Partner brauchen, der binnen zwei Stunden in der Halle steht, sagen wir Ihnen das vorher – statt es hinterher zu erklären.

Lohnt sich ein Transportroboter auch bei nur einer Schicht?

Bei einer Schicht ist die Amortisation deutlich länger als im Zwei- oder Dreischichtbetrieb. Die Rechnung mit offengelegten Annahmen – inklusive der Fälle, in denen sie kippt – finden Sie auf unserer Seite zum autonomen Gabelstapler. Wir rechnen Ihnen das gerne für Ihre konkreten Zahlen durch, bevor Sie sich entscheiden.

Müssen wir für ein AGV den Boden umbauen?

Für ein klassisches, spurgeführtes AGV mit Induktionsschleifen oder Magnetband: ja. Für die Fahrzeuge, die wir liefern: nein. Sie navigieren über SLAM und erstellen ihre Karte selbst. Bei Layoutänderungen wird neu eingelernt statt neu verlegt.

Wie sieht es mit Aufzügen und Türen aus?

Beides ist anbindbar, aber es ist der Teil des Projekts, der am häufigsten unterschätzt wird. Die Schnittstelle zur Aufzugssteuerung und zu automatischen Türen klären wir vor dem Angebot – nicht in der Inbetriebnahmewoche.

Wer haftet, wenn im Mischverkehr etwas passiert?

Der Hersteller schuldet ein sicheres Fahrzeug nach DIN EN ISO 3691-4, Sie als Betreiber schulden die Gefährdungsbeurteilung für Ihre konkrete Umgebung und die wiederkehrende Prüfung nach DGUV Vorschrift 68. Die CE-Kennzeichnung ersetzt Ihre Beurteilung nicht.

Weiterführend: AMR oder AGV für die Systementscheidung, Transportroboter im Lager für die technische Auslegung, autonomer Gabelstapler für Palettentechnik und Amortisation sowie fahrerlose Transportsysteme für Sicherheit und Betreiberpflichten.

Erst rechnen, dann fahren

Schicken Sie uns einen Hallenplan und eine Beschreibung der Strecke, die Sie am meisten nervt. Sie bekommen eine Einschätzung, ob und mit welchem Fahrzeug das funktioniert – kostenfrei und ohne Vertriebsschleife.

Nach oben scrollen
Seraphinite AcceleratorBannerText_Seraphinite Accelerator
Turns on site high speed to be attractive for people and search engines.