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Reinigungsroboter im Einzelhandel – Möbelhaus, Baumarkt, Supermarkt

Eine Verkaufsfläche ist Fläche mit Publikum. Sie muss nicht nur sauber sein, sie muss sauber aussehen – und zwar zu dem Zeitpunkt, an dem der erste Kunde durch die Tür kommt. Genau darin unterscheidet sich ein Reinigungsroboter im Einzelhandel von einem in der Lagerhalle.

Autonomer Scheuersaugroboter PUDU BG1 reinigt eine große zusammenhängende Hartbodenfläche

Flächenreinigung mit dem PUDU BG1 – der Gerätetyp, der auf großen Verkaufsflächen am häufigsten zum Einsatz kommt.

2.000 m²
Flächenleistung pro Stunde beim PUDU BG1 in der Flächenreinigung

85 cm
minimale Durchfahrtsbreite – schmalere Gassen bleiben Handarbeit

7,5 h
maximale Laufzeit mit 75 Litern Frischwasser an Bord

Vier Dinge, die im Handel anders sind als in der Halle

In einer Produktionshalle ist der Boden am Ende der Schicht leer und bleibt es. Im Einzelhandel gilt das für kein einziges dieser vier Punkte:

Der Grundriss ändert sich ständig. Aktionsware, Paletten, Saisonaufbauten. Eine Karte, die im Januar stimmt, stimmt im April nicht mehr. Der Roboter muss neu eingelernt werden können, ohne dass ein Techniker anreist.

Der Boden ist ein Flickenteppich. Fliese, Vinyl, Sichtbeton, dazwischen Teppichinseln und Fußmatten. Nass gereinigt wird nur der Hartboden – alles andere braucht weiterhin eine andere Maschine oder Handarbeit.

Es gibt fast kein Zeitfenster ohne Menschen. Vor Ladenöffnung sind Warenverräumer da, nach Ladenschluss die Inventur. Der Roboter muss zwischen Personen fahren dürfen, nicht nur in der leeren Halle.

Sauberkeit ist hier Verkaufsargument. Ein Streifen auf dem Boden vor der Kasse fällt jedem Kunden auf. In der Lagerhalle sieht ihn niemand.

Nach Flächentyp: wo es funktioniert und woran es hängt

Einzelhandel ist kein einheitlicher Fall. Ein Möbelhaus mit 12.000 m² auf drei Etagen stellt völlig andere Anforderungen als ein Supermarkt mit 1.400 m² und durchgehender Öffnungszeit. Die vier häufigsten Fälle im Detail:

Möbelhaus

Große Fläche, viele Kojen, mehrere Etagen

Das Möbelhaus ist auf dem Papier der ideale Fall: riesige zusammenhängende Hartbodenflächen, lange Hauptwege, hohe Decken. In der Praxis entscheidet sich alles an drei Stellen.

Die Ausstellungsflächen sind Sackgassen. Wohnkojen, Küchenstudios, Schlafzimmerwelten – das sind kleine, verstellte Kammern mit Teppich, Deko und Möbelfüßen. Der Roboter fährt den Hauptrundweg und die breiten Verbindungsachsen. Die Kojen selbst bleiben beim Team, und das sollte man vorher wissen und nicht hinterher merken.

Mehrere Etagen brauchen eine Lösung für den Aufzug. Entweder ein Gerät pro Ebene, oder ein Roboter mit Aufzugsanbindung, der selbstständig die Etage wechselt. Beides ist möglich, kostet aber unterschiedlich viel – das gehört in die erste Kalkulation, nicht in die zweite.

Gastronomie und Markthalle sind ein eigener Fall. Restaurant, Bistro, Bäckerei: dort liegt Fettfilm auf dem Boden und die Frequenz ist höher als im Rest des Hauses. Dieser Bereich braucht meist einen eigenen Reinigungsdurchgang, oft auch ein anderes Reinigungsmittel.

Reinigungsroboter mit intelligenter Aufzugssteuerung wechselt selbstständig die Etage

Etagenwechsel per Aufzugsanbindung – im Möbelhaus der Unterschied zwischen einem Gerät und dreien.

Scheuersaugroboter reinigt eine breite Gangfläche im Markt

Breite, gerade Gänge sind der Idealfall – im Baumarkt fast überall gegeben.

Baumarkt

Breite Gänge, aber Staub und Schüttgut

Baumärkte haben die beste Gangbreite im gesamten Einzelhandel und meist durchgehend Hartboden. Der Haken liegt im Eintrag: Erde und Sand aus dem Gartencenter, Holzstaub aus dem Zuschnitt, Zementstaub aus der Baustoffabteilung.

Das bedeutet in der Praxis: erst kehren, dann nass reinigen. Ein Scheuersaugroboter, der über eine Handvoll Sand fährt, verteilt ihn. Wer das Gartencenter mit auf der Liste hat, sollte auch über ein Kehrgerät für die Außenflächen nachdenken.

Ausführlich zum Baumarkt, inklusive ROI-Beispiel für 8.000 m² →

Supermarkt

Kleinere Fläche, kaum Zeitfenster

Der Lebensmittelhandel ist der engste Fall. Öffnungszeiten bis 22 Uhr, ab 5 Uhr wird verräumt, dazwischen liegen wenige Stunden. Gleichzeitig sind die Gänge schmaler und stehen häufiger voll mit Rollcontainern.

Was hier wirklich zählt, ist nicht die maximale Flächenleistung, sondern die Wasserlogistik: Wo füllt das Gerät nach, wo entleert es, und macht es das selbst? Bei durchgehendem Betrieb ist eine Station mit automatischer Befüllung oft der Punkt, an dem die Rechnung kippt.

Zur Detailseite Supermarkt und Lebensmittelhandel →

Reinigungsroboter füllt an einer Station automatisch Frischwasser nach

Automatisches Nachfüllen: entscheidet darüber, ob jemand nachts danebenstehen muss.

PUDU BG1 Reinigungsroboter parkt an seiner Ladestation

Der Stellplatz will geplant sein – im Showroom sieht man das Gerät den ganzen Tag.

Autohaus & Showroom

Kleine Fläche, hoher Anspruch ans Ergebnis

Im Showroom geht es weniger um Quadratmeter pro Stunde als um Streifenfreiheit auf Hochglanzboden und darum, dass rund um die ausgestellten Fahrzeuge nichts angefahren wird. Die Fläche ist klein, der optische Anspruch der höchste im ganzen Handel.

Zur Detailseite Autohaus und Showroom →

Passt das zu Ihrer Fläche? Die ehrliche Einordnung

Wir verkaufen lieber ein Gerät weniger als eines, das nachher in der Ecke steht. Diese drei Bilder helfen bei der Einschätzung, bevor überhaupt jemand vorbeikommt.

Klarer Fall

Zusammenhängender Hartboden, Hauptwege durchgehend breiter als 85 cm, wiederkehrende Route, eine Person, die morgens den Startknopf drückt und den Behälter leert. Je größer die Fläche, desto deutlicher die Rechnung.

Machbar, aber planen

Viele Teppichinseln, häufig wechselnde Aktionsflächen, mehrere Etagen, ein hoher Anteil enger Kojen. Funktioniert – aber nur, wenn vorher definiert ist, welche Fläche der Roboter übernimmt und welche beim Team bleibt.

Eher nicht

Überwiegend Teppichboden, Stufen oder Rampen ohne Auffahrt zwischen den Bereichen, dauerhaft verstellte Gänge oder eine Fläche, die eine Kraft in einer halben Stunde von Hand erledigt. Dann ist der Roboter das falsche Werkzeug.

Reinigungsroboter im Einsatz auf unterschiedlichen Bodentypen einer Verkaufsfläche

Fliese, Vinyl, Sichtbeton: bei den harten Belägen ist der Wechsel unkritisch. Der Übergang auf Teppich ist die Grenze.

Welches Gerät für welche Verkaufsfläche

Wir sind autorisierter PUDU-Fachhändler und wählen nach Fläche aus, nicht nach Katalogseite. Die grobe Zuordnung:

Situation Typischer Ansatz Was dafür spricht
Große Verkaufsfläche, lange gerade Wege
Möbelhaus, Baumarkt, Fachmarktzentrum
PUDU BG1 bis zu 2.000 m² pro Stunde, 75 l Frischwasser, bis 7,5 Stunden Laufzeit, Durchfahrt ab 85 cm
Kompakte oder verwinkelte Fläche
Supermarkt, Showroom, Fachgeschäft
PUDU CC1 / CC1 Pro kleineres Gerät, kommt näher an Regale und Möblierung heran, Daten auf der jeweiligen Produktseite
Parkplatz, Vorfahrt, Laderampe
alles außerhalb der Tür
PUDU MT1 Max 70 cm Kehrbreite mit Seitenbesen, 35 l Schmutzbehälter, IP54 mit Regensensor

Alle Angaben stammen aus den offiziellen PUDU-Datenblättern. Welche Maschine im konkreten Fall passt, klärt sich zuverlässig erst nach einem Blick auf den Grundriss. Gesamtübersicht der PUDU-Modelle

Von der Anfrage bis zum ersten Nachtlauf

Vier Schritte, keine Überraschungen dazwischen.

01
Grundriss und Belag

Sie schicken uns den Plan der Fläche. Wir markieren, was maschinell läuft und was nicht.

02
Vorführung im eigenen Markt

Das Gerät fährt auf Ihrem Boden, nicht in einer Messehalle. Danach wissen Sie, woran Sie sind.

03
Kartierung und Einweisung

Routen anlegen, Sperrflächen setzen, Team einweisen. Das Anpassen der Karte lernen Ihre Leute mit.

04
Betrieb und Nachsteuern

Nach einigen Wochen schauen wir gemeinsam auf die tatsächlich gereinigte Fläche und korrigieren die Routen.

Mitarbeiter bedient den PUDU BG1 Reinigungsroboter manuell über das Display

Was der Roboter im Handel nicht übernimmt

Kassenzone unter den Bändern, Regalböden, Sanitärbereiche, Treppen, Flächen unter der Ausstellungsware, Fußmatten im Eingang, Glas. Das bleibt beim Reinigungsteam – und das ist auch der Punkt: Die Maschine übernimmt die große, gleichförmige Fläche, damit für den anspruchsvollen Rest Zeit bleibt.

Ein Reinigungsroboter ersetzt keine Kolonne. Er verschiebt, wofür die Kolonne ihre Stunden verwendet.

Was kostet das im Handel?

Die Antwort hängt an drei Größen: gereinigte Fläche pro Nacht, Anzahl der Durchgänge pro Woche und der Frage, ob gekauft, gemietet oder geleast wird. Statt einer Hausnummer, die im Einzelfall ohnehin nicht stimmt, rechnen Sie es selbst durch:

Für Filialisten ist außerdem die Frage relevant, ob ein Gerät zwischen mehreren Standorten rotiert oder jede Filiale ein eigenes bekommt. Beides ist möglich – die Entscheidung fällt in der Regel an der Fahrzeit zwischen den Standorten, nicht am Gerätepreis.

Fragen, die uns Einzelhändler zuerst stellen

Darf der Roboter fahren, während Kunden im Laden sind?

Technisch ja – die Geräte erkennen Personen und weichen aus. Praktisch wird die Hauptfläche trotzdem meist außerhalb der Öffnungszeit gereinigt, weil nasser Boden vor Kunden niemand haben will. Tagsüber sinnvoll sind gezielte Einsätze auf abgegrenzten Bereichen.

Wir stellen die Fläche alle paar Wochen um. Muss dann jemand kommen?

Nein. Das Anpassen der Karte und der Routen gehört zur Einweisung und wird von Ihrem eigenen Personal erledigt. Nur bei größeren baulichen Änderungen lohnt eine neue Grundkartierung.

Ab welcher Fläche lohnt sich das im Möbelhaus?

Entscheidend ist nicht die Gesamtfläche des Hauses, sondern der Anteil, der tatsächlich zusammenhängender Hartboden ist. Ein Haus mit 10.000 m², von denen 3.000 m² auf Kojen und Teppich entfallen, rechnet sich anders als eines mit 6.000 m² durchgehendem Fliesenboden. Deshalb schauen wir immer zuerst auf den Grundriss.

Was passiert mit dem Schmutzwasser?

Der BG1 führt 75 Liter Frischwasser und 60 Liter Schmutzwasser mit. Entleert und befüllt wird an einem festen Punkt – entweder von Hand oder über eine Station, die das Gerät selbst anfährt. Wo dieser Punkt liegt, ist eine der wichtigeren Planungsfragen.

Brauchen wir dafür zusätzliches Personal?

Umgekehrt: Sie brauchen jemanden, der das Gerät startet, den Behälter leert und einmal am Tag draufschaut. Das sind Minuten, keine Stelle. Wer niemanden dafür benennt, sollte es lassen – ein Roboter ohne Zuständigen steht nach vier Wochen still.

Können wir das erst testen?

Ja. Wir führen das Gerät auf Ihrer eigenen Fläche vor, und es gibt die Möglichkeit, zunächst zu mieten statt zu kaufen. Gerade bei mehreren Filialen ist das der übliche Weg.

Schicken Sie uns Ihren Grundriss

Wir sagen Ihnen, welcher Anteil Ihrer Fläche maschinell läuft, welches Gerät dafür passt und was es kostet. Kostenlos und ohne dass gleich ein Termin daraus wird.

Fläche prüfen lassen →

Innobotics · Ansbacher Str. 2A, 90513 Zirndorf · Tel. 0911 47904156 · info@innobotics.de

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