Der Pudu CC1 Pro ist kein anderes Gerät als der CC1, sondern der gleiche Ansatz mit mehr Intelligenz: KI-gestützte Spot-Reinigung, Rückkamera und Heatmaps. Die Flächenleistung im Standardbetrieb ist laut Datenblatt gleich (700–1.000 m²/h, abhängig vom Objekt). 21.000 € netto. Er lohnt sich dort, wo nicht nur gereinigt, sondern auch nachgewiesen werden muss, dass gereinigt wurde.

Der Unterschied auf einen Blick
| Pudu CC1 | Pudu CC1 Pro | |
|---|---|---|
| Preis netto | 19.000 € | 21.000 € |
| Empfohlene Fläche | bis ca. 8.000 m² | objektabhängig, Stärken bei vielen Räumen und Etagen |
| Flächenleistung | 700–1.000 m²/h | 700–1.000 m²/h (Punktmodus höher) |
| Navigation | Visual SLAM + Laserscan | VSLAM+ mit erweiterter Sensorik |
| Rückwärtige Kamera | – | ja |
| KI-Spot-Reinigung | – | ja, erkennt und wiederholt verschmutzte Stellen |
| Heatmaps und Auswertung | – | ja |
| Typischer Einsatz | ein Gebäude, überschaubare Raumzahl | Kliniken, Hotels, Einkaufszentren, mehrere Etagen |
Drei Gründe, die den Aufpreis rechtfertigen
Sie müssen dokumentieren
In Kliniken, Pflegeeinrichtungen und der Lebensmittelbranche reicht es nicht, sauber zu machen. Es muss belegbar sein. Der CC1 Pro protokolliert, welche Zone wann befahren wurde, und zeigt in der Heatmap, wo tatsächlich Schmutz aufgenommen wurde.
Sie haben viele Räume
Große freie Flächen sind für jeden Roboter einfach. Anspruchsvoll wird es bei vielen kleinen Räumen mit Türschwellen und wechselnden Belägen. Genau dort zahlt sich die stärkere Sensorik aus – weniger Abbrüche, weniger Anrufe beim Hausmeister.
Sie reinigen mehrere Etagen
Mit Aufzugsanbindung bedient ein CC1 Pro mehrere Stockwerke nacheinander. Das ist fast immer günstiger als ein Gerät pro Etage – und es ist der Hebel, mit dem sich der Aufpreis am schnellsten amortisiert.

Was eine Heatmap wirklich bringt
Heatmaps klingen nach Spielerei, bis man die erste sieht. Sie zeigen nicht, wo der Roboter gefahren ist, sondern wo tatsächlich Schmutz aufgenommen wurde. Und das deckt in der Regel etwas auf, das niemand vermutet hätte.
Typischer Fund: 70 Prozent des Schmutzes entstehen auf 20 Prozent der Fläche – meist im Eingangsbereich, an Übergängen und vor Aufzügen. Wer das weiß, reinigt diese Zonen häufiger und die übrige Fläche seltener. Das spart mehr Zeit als jede Optimierung der Fahrgeschwindigkeit.
Technische Eckdaten
- Preis: 21.000 € netto, zzgl. MwSt.
- Funktionen: Kehren, Schrubben, Saugen, Wischen in einem Durchgang
- Empfohlene Fläche: objektabhängig – Stärken bei vielen Räumen, mehreren Etagen und Dokumentationsbedarf
- Navigation: VSLAM+ mit erweiterter Sensorik, zusätzliche Rückkamera
- Besonderheit: KI-Spot-Reinigung – erkannte Verschmutzungen werden gezielt nachgearbeitet
- Auswertung: Heatmaps und Reinigungsprotokolle über das Flottenmanagement
- Stationen: identisch zum CC1 – Ladestation 997,50 €, Dockingstation 1.950 €, mobiler Wassertank 30/30 L 1.699 €
Preis Pudu CC1 Pro
| Position | Preis |
|---|---|
| Pudu CC1 Pro (Roboter) | 21.000 € netto |
| Ladestation (nur Laden, Wasser wird manuell befüllt und entleert) | 997,50 € netto |
| Dockingstation (automatisches Laden und Wasserwechsel) | 1.950 € netto |
| Selbstreinigende Dockingstation (zusätzlich Reinigung des Wischmoduls) | 2.500 € netto |
| Mobiler Wassertank 30 L frisch / 30 L Abwasser | 1.699 € netto |
| Optional: Lieferung und Inbetriebnahme inklusive Einweisung | 990 € netto (inkl. ca. 1 Stunde Anfahrt ab Zirndorf, darüber Fahrzeit und km nach Aufwand) |
Ehrlich gesagt: Wenn Sie eine einzelne Halle mit freier Fläche reinigen und niemand einen Nachweis verlangt, brauchen Sie den Pro nicht. Nehmen Sie den CC1 und investieren Sie die 2.000 € Differenz in eine Dockingstation. Die spart im Alltag mehr Zeit als jede Zusatzfunktion.
Was Interessenten zum CC1 Pro am häufigsten fragen
Die Antworten auf die Punkte, die vor der Kaufentscheidung geklärt sein müssen.
Was unterscheidet den CC1 Pro vom CC1?
Maße, Gewicht, Tanks und die vier Reinigungsarten sind bei beiden Modellen identisch. Der Unterschied liegt darin, dass der Pro hinschaut – vorher und hinterher:
- KI-Fleckenreinigung: Kameras erkennen Verschmutzungen und steuern gezielt dorthin. Im Punktreinigungsmodus steigt die Leistung auf 1.500–3.000 m²/h.
- Ergebnisprüfung in Echtzeit: Eine rückwärtige Kamera kontrolliert während der Fahrt, ob die Fläche wirklich sauber ist, und fährt nach.
- Adaptive Intensität: Anpressdruck und Wassermenge steigen nur dort, wo es nötig ist.
- Heatmaps: Die Berichte zeigen, wo regelmäßig der meiste Schmutz anfällt.
Lohnen sich die 2.000 € Aufpreis?
Das hängt an einer einzigen Frage: Sieht Ihre Fläche jeden Tag gleich aus?
Bei gleichmäßiger, planbarer Verschmutzung – Bürogebäude, Pflegeeinrichtung, Produktionsgang – erreicht der CC1 dasselbe Ergebnis für 19.000 € netto. Bei wechselnden Hotspots dagegen spielt der Pro seinen Vorteil aus: Eingangsbereich bei Regen, Gastronomie nach der Mittagszeit, Verkaufsfläche am Samstag. Und wenn Sie das Reinigungsergebnis gegenüber einem Auftraggeber belegen müssen, ist die kamerabasierte Ergebnisprüfung ein anderer Nachweis als eine reine Wegaufzeichnung.
Wie lange arbeitet der CC1 Pro mit einer Akkuladung?
Das hängt vom Modus ab: Schrubben und Kehren je 5 Stunden, Teppichsaugen 4 Stunden, leises Wischen bis zu 9 Stunden. Der LiFePO₄-Akku mit 50 Ah lädt in rund 3 Stunden wieder voll – der Roboter fährt dafür selbstständig zur Station.
Brauche ich einen Wasseranschluss in der Nähe?
Nein. Der Roboter selbst fasst 15 Liter Frisch- und 15 Liter Schmutzwasser. Der optionale mobile Wassertank mit 30 + 30 Litern deckt zwei komplette Zyklen ab und macht Eingriffe in die Sanitärinstallation überflüssig. Er wird einfach dorthin gestellt, wo Platz ist.
Welche Böden kann der CC1 Pro reinigen?
Harte Beläge wie Terrazzo, Marmor, Bodenfliesen, Epoxidharz, Sandstein und Kunststein ebenso wie niederflorigen Teppich. Ein Bodenwechsel im Gebäude ist damit kein Grund für eine zweite Maschine – der Roboter wechselt den Reinigungsmodus selbst.
Kann der Roboter laufen, während noch Betrieb ist?
Ja. Mit unter 70 dB ist er leise genug für Publikumsbereiche, und der Modus „leises Wischen“ ist genau dafür gedacht. Rundum-Sensorik mit 360°-Hindernisvermeidung sorgt dafür, dass er in jedem Winkel anhält und selbstständig weiterfährt.
Gibt es eine Zertifizierung für den gewerblichen Einsatz?
Der CC1 Pro ist nach IEC 63327 zertifiziert – der Norm für autonome Bodenreinigungsmaschinen im gewerblichen Einsatz. Das ist relevant, wenn Arbeitsschutz oder Auftraggeber einen Nachweis verlangen.
Was kostet der CC1 Pro insgesamt?
Der CC1 Pro kostet 21.000 € netto zzgl. Umsatzsteuer. Dazu kommen je nach Einsatz die Dockingstation mit automatischem Laden und Wasserwechsel (1.950 € netto) oder der mobile Wassertank 30/30 L (1.699 € netto) sowie optional Lieferung und Inbetriebnahme inklusive Einweisung (990 € netto, inkl. ca. 1 Stunde Anfahrt ab Zirndorf, darüber Fahrzeit und km nach Aufwand). Leasing und Mietkauf sind möglich.
Reinigt der CC1 Pro mehr Fläche pro Stunde als der CC1?
Im normalen Flächenmodus nicht: Beide schaffen laut Hersteller 700–1.000 m²/h. Der Vorteil des Pro liegt in der KI-Fleckenreinigung. Im Punktreinigungsmodus fährt er gezielt verschmutzte Stellen an und kommt so auf 1.500–3.000 m²/h. Wie viel das auf Ihrer Fläche ausmacht, hängt davon ab, wie ungleichmäßig sie verschmutzt.
Kann ich den CC1 Pro vorher testen?
Ja. Den Testeinsatz vor Ort planen wir individuell mit Ihnen – abgestimmt auf Ihre Fläche, Ihre Abläufe und Ihren Termin. Innobotics berät und verkauft ausschließlich an Gewerbekunden (B2B).
Wo der CC1 Pro typischerweise fährt
Die Protokollierung und die Heatmap zahlen sich vor allem dort aus, wo Sauberkeit nicht nur hergestellt, sondern auch belegt werden muss. Drei Einsatzfelder mit ihren jeweiligen Besonderheiten:
- Reinigungsroboter im Pflegeheim – Flure, Speisesäle und Gemeinschaftsräume, mit Modellauswahl und Preisen für die üblichen Flächengrößen.
- Reinigungsroboter in der Gastronomie – kleinteiliger Schmutz auf großer Fläche, und das enge Zeitfenster zwischen zwei Services.
- Reinigungsroboter im Hotel – Lobby, Flure und Eventflächen, Hauptreinigung in der Nacht.
Weitere Pudu-Modelle
- Pudu CC1 (19.000 €) – 4-in-1: kehren, schrubben, saugen, wischen in einem Durchgang
- Pudu MT1 Vac (17.900 €) – Kehrsauger für gemischte Beläge, erkennt Hartboden und Teppich
- Pudu MT1 Monster (18.000 €) – Industrie-Kehrer für groben Schmutz, 70 cm Arbeitsbreite
- Pudu MT1 Max (23.000 €) – semi-outdoor-tauglicher Kehrsauger (IP54) für Parkhaus und Innenhof
- Pudu BG1 (29.500 €) – Großraum-Scheuersauger für Hallen ab 8.000 m²
Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher USt. Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen, Gewerbetreibende, Freiberufler und öffentliche Einrichtungen – kein Verkauf an Verbraucher. Gesamtkosten mit Station, Inbetriebnahme und Wartung: Preisrechner · Zuschuss: Förderung · Anfahrt: Einsatzgebiet · Vergleich: Pudu-Übersicht
