Transportroboter Stuttgart – AGV, AMR & autonome Stapler

Transportroboter, AGV, AMR und autonome Stapler in Stuttgart: Innobotics ist autorisierter PUDU-Händler und beliefert Betriebe in Stuttgart und der Region. Unser Schwerpunkt liegt auf der ehrlichen Auslegung – welches Fahrzeug auf Ihrer Strecke wirklich funktioniert und ab wann es sich rechnet.

Automatisierung im Innentransport ist in Stuttgart kein Neuland – die Einstiegshürde ist gefallen

In der Region Stuttgart gehören fahrerlose Transportsysteme seit Jahrzehnten zum Bild. In den großen Automobil- und Maschinenbauwerken fahren sie längst. Was sich geändert hat, ist die Größenordnung: Ein System, für das früher ein sechsstelliger Betrag und ein eigenes Projektteam nötig waren, ist heute für den mittelständischen Zulieferer mit dreißig Beschäftigten erreichbar.

Das liegt an zwei Entwicklungen. Erstens navigieren die Fahrzeuge über SLAM statt über verlegte Spuren – der bauliche Aufwand entfällt. Zweitens ist die Anschaffung durch Serienfertigung deutlich gesunken. Für Betriebe in der Transformation, die ihre Fertigung ohnehin umbauen, ist das ein günstiger Zeitpunkt: Wer den Materialfluss neu plant, kann ihn gleich fahrerlos denken.

Isometrische Darstellung eines Werks mit eingezeichneten Materialflusswegen

Zuerst der Materialfluss, dann das Fahrzeug

Der häufigste Fehler ist die umgekehrte Reihenfolge: erst ein Fahrzeug aussuchen, dann schauen, wo es fahren könnte. Sinnvoll ist die Analyse der Wege – welche Strecke wird wie oft gefahren, mit welchem Ladungsträger, in welchem Zeitfenster.

Aus dieser Auswertung fällt die Fahrzeugklasse fast von selbst. Und häufig zeigt sich dabei, dass eine einzige Strecke für den Großteil der Fahrten verantwortlich ist – der ideale Startpunkt.

Ab wann sich ein autonomes Fahrzeug rechnet

SchichtmodellErsetzte Transportstunden pro TagGrößenordnung AmortisationEinschätzung
Einschicht2–3 heher langNur sinnvoll, wenn zusätzlich Fläche gewonnen oder ein Engpass entschärft wird
Zweischicht5–7 hmittlerer BereichDer häufigste Fall, in dem die Rechnung deutlich aufgeht
Dreischicht8–12 hkurzHier ist der Roboter meist die günstigere Variante gegenüber einer Nachbesetzung
Wochenendbetriebzusätzlichverkürzt sich weiterZuschläge fallen weg, das Fahrzeug fährt zum gleichen Satz
Orientierungswerte, kein Angebot. Als Bezugsgröße dient eine Staplerstelle: In Bayern liegt das durchschnittliche Bruttojahresgehalt bei rund 35.200 € (jobvector, Stand 07/2026), mit Arbeitgeberanteil ergeben sich etwa 43.000 € Personalvollkosten. Wir rechnen das für Ihre konkreten Zahlen durch.

Wo diese Rechnung nicht aufgeht

  • Wenn die Strecke ständig wechselt – dann fährt der Roboter mehr Leerfahrten als Nutzfahrten
  • Wenn der Staplerfahrer nebenbei kommissioniert, prüft oder verpackt – diese Anteile übernimmt kein Transportroboter
  • Wenn Bodenzustand, Rampen oder Gitterroste Nachbesserungen erzwingen, die im Angebot nicht stehen
  • Wenn die Anbindung an ein Lagerverwaltungssystem gefordert ist, aber im Budget nicht eingeplant wurde

Wir sagen Ihnen vorher, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft. Ein Fahrzeug, das nach sechs Monaten in der Ecke steht, nützt niemandem.

Region Stuttgart – typische Umfelder

  • Stuttgart-Feuerbach, Zuffenhausen, Untertürkheim – dicht bebaute Industriestandorte, in denen Fläche knapp und jede Verkehrswegbreite kostbar ist
  • Sindelfingen und Böblingen – Automobilnahe Fertigung und Zulieferbetriebe mit getakteter Linienversorgung
  • Esslingen, Waiblingen und das Remstal – Maschinenbau und Metallverarbeitung, oft in gewachsenen Bestandshallen
  • Ludwigsburg und Kornwestheim – Logistik- und Distributionsbetriebe mit hoher Umschlagfrequenz

Die Stuttgarter Kessellage hat einen praktischen Nebeneffekt: Viele Standorte sind über Jahrzehnte in enge Grundstücke hineingewachsen. Schmale Gassen, Höhenversprünge und Verbindungen zwischen Gebäudeteilen sind hier eher die Regel als die Ausnahme – ein Grund mehr, Gangbreite und Schwellenhöhe vor der Fahrzeugwahl zu messen.

Vertiefung nach Themen

Systemfrage zuerst

Spurgeführtes AGV oder frei navigierender AMR? Fünf Fragen, die den Ausschlag geben – inklusive des Kostenpostens, der in Angeboten regelmäßig fehlt.

AMR gegen AGV

Auslegung im Lager

Traglasten im Vergleich, was Ladezeiten für den Schichtbetrieb bedeuten und wie tief die Anbindung an Ihre Systeme gehen sollte.

Transportroboter im Lager

Sicherheit und Pflichten

Was die DIN EN ISO 3691-4 von Ihnen als Betreiber verlangt, wer wofür haftet und wie Mischverkehr mit Personen zulässig bleibt.

Fahrerlose Transportsysteme

Wenn es bei Ihnen um Paletten und Hochregal geht statt um Rollwagen, führt der Weg über den autonomen Gabelstapler – dort steht die vollständige Amortisationsrechnung mit offengelegten Annahmen.

Transportroboter für Betriebe in Stuttgart: Modelle und Einstieg

Welche Fahrzeuge wir in Stuttgart einsetzen, hängt von Last und Wegen ab: der Pudu T300 für Kisten und Rollwagen bis 300 kg, der Pudu T600 für schwere Lasten bis 600 kg und der OrionStar CarryBot für die Kommissionierung. Alle Modelle, technische Daten und den Ablauf des Testbetriebs finden Sie auf der Seite Transportroboter.

Welcher Transportroboter passt zu Betrieben in Stuttgart?

Für Behälter, Kisten und Rollwagen bis 300 kg der Pudu T300, für schwere Lasten bis 600 kg der Pudu T600, für Paletten autonome Stapler. Welches Fahrzeug passt, klären wir bei einer Begehung vor Ort.

Kann ich einen Transportroboter in Stuttgart zuerst testen?

Ja. Der typische Einstieg ist eine Route mit einem Roboter und zwei Wochen Testbetrieb in Ihrem Betrieb. Erst wenn die Route messbar läuft, kommen weitere Fahrzeuge dazu.

Kann ich Transportroboter leasen?

Ja. Neben dem Kauf sind Leasing und Mietkauf möglich. Wir stellen Ihnen die Varianten im Angebot gegenüber.

Erst prüfen lassen, dann investieren

Innobotics ist autorisierter PUDU-Händler mit Sitz in Zirndorf bei Nürnberg. Für Stuttgart und die Region heißt das: Wir kommen für Begehung, Testfahrt und Inbetriebnahme, und wir sagen Ihnen offen, wenn eine andere Lösung besser passt.

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