Autonome mobile Roboter (AMR) für den Mittelstand

Transportroboter für Produktion, Lager und Klinik

Transportroboter übernehmen die Wege, die heute Ihre Fachkräfte laufen: Material zur Linie, Fertigteile ins Lager, Rollwagen zur nächsten Station. Ohne Magnetband, ohne Umbau, ab einem Fahrzeug.

Zwei autonome Transportroboter in einer Industriehalle
  • bis 600 kgTraglast je nach Modell
  • 60 cmDurchfahrtsbreite
  • bis 12 hBetrieb pro Akkuladung
  • 20 mmSchwellen, 35 mm Spalten
  • Aufzugmehrere Etagen möglich
Einsatz

Wofür sich ein Transportroboter im Mittelstand lohnt

In vielen mittelständischen Betrieben laufen Fachkräfte täglich weite Strecken, nur um Material zu holen. Genau diese Wege sind planbar und wiederholen sich. Ein Transportroboter fährt sie zuverlässig ab, auch in der Spätschicht.

Produktion

Materialversorgung der Montage, Leergut zurück, Teile zwischen Bearbeitungsschritten. Mehr dazu: Roboter in der Fertigung.

Lager und Versand

Kommissionierwagen, Nachschub, Wege zwischen Wareneingang und Versand. Mehr dazu: Lagerroboter.

Klinik und Pflege

Wäsche, Speisen und Material zwischen Stationen, auch über den Aufzug. Mehr dazu: Roboter im Krankenhaus.

Handel und Großküche

Ware vom Lager auf die Fläche, Geschirrwagen, Getränkekisten. Für Gastronomie und Hotel siehe Serviceroboter.

Modelle

Unsere Transportroboter im Überblick

Welches Fahrzeug passt, entscheidet sich an der Last und an Ihren Gängen. Für Paletten setzen wir autonome Gabelstapler ein.

ModellTraglastMaße (L × B × H)Typischer Einsatz
Pudu T300300 kg835 × 500 × 1.350 mmBehälter, Kisten, Rollwagen; Folgemodus für mehrere Einheiten
Pudu T600 Upright600 kg960 × 500 × 1.350 mmschwere Lasten mit Aufbau
Pudu T600 Underride600 kg845 × 500 × 255 mmfährt unter Regal- und Rollwagen und hebt sie an
OrionStar CarryBot100–150 kg600 × 525 × 1.377 mmKommissionierung, Retouren, Paketprozesse

Herstellerangaben, Stand 2026.

Transportroboter mit Bedienmast und Display
Transportroboter mit Aufbau
Flacher Unterfahr-Transportroboter (AMR) für Rollwagen und Kleinlasten
Unterfahr-Variante für Rollwagen
Transportroboter im Reinraum einer Produktion
Einsatz in der Produktion
Betriebsarten

So fährt der Roboter

Automatischer Transportmodus

Der Roboter fährt selbstständig zu festgelegten Zielpunkten. Ändert sich der Ablauf, passen Sie die Route am Display an.

Folgemodus

Mehrere Einheiten folgen einander oder einer Person, zum Beispiel bei der Materialbereitstellung.

Manueller Unterstützungsmodus

Ein elektrischer Schiebeassistent erleichtert Sonderfahrten.

Aufbauten

Regaltransport, Standard, Hubvariante oder Zugmodus für Rollwagen.

Navigation und Sicherheit

Keine Reflektoren, kein Magnetband

Die Fahrzeuge orientieren sich per VSLAM+ und LiDAR an der vorhandenen Umgebung. 3D-Kameras, zertifizierte LiDAR-Sensoren, Stoßschutz und Not-Aus erkennen Personen und Hindernisse.

Die Roboter überwinden 20 mm hohe Schwellen und 35 mm breite Spalten und fahren mit dem Aufzug. Für den Mischverkehr mit Personen gilt die EN ISO 3691-4. Was das für Ihre Halle bedeutet, klären wir in der Analyse. Den Unterschied zu spurgeführten Systemen erklärt AMR vs. AGV.

Mitarbeiter in der Fertigung neben einem Transportroboter
Einstieg

Einstieg ohne Projektrisiko

Sie brauchen kein FTS-Großprojekt, um anzufangen. So sieht der typische Start aus:

  1. Vor-Ort-Termin

    Wir schauen uns Wege, Gänge, Schwellen, Aufzüge und Lasten an.

  2. Eine Route, ein Roboter

    Der Roboter kartiert Ihre Halle selbst. Die Übergabepunkte legen wir gemeinsam fest.

  3. Zwei Wochen Testbetrieb

    Ihr Team arbeitet mit dem Roboter im echten Ablauf. Sie sehen gefahrene Touren und eingesparte Wege.

  4. Skalieren

    Erst wenn die Route messbar läuft, kommen weitere Fahrzeuge und Routen hinzu, bei Bedarf mit Anbindung an ERP oder Lagerverwaltung.

Innobotics

Beratung und Service aus der Region

Wir sind ein Händler aus Zirndorf bei Nürnberg. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, Inbetriebnahme und Schulung vor Ort und Service im Betrieb. Leasing und Mietkauf sind möglich.

Nürnberg

Umschlag- und Fertigungsbetriebe, rund 20 Minuten Anfahrt.

Fürth

Knappe Gewerbeflächen, Innentransport als naheliegender Hebel.

Erlangen

Medizintechnik und Labor: kleine Lasten, viele Ziele, Aufzugverkehr.

München

Teure Hallenfläche macht schmale Fahrzeuge doppelt attraktiv.

Stuttgart

Zulieferer und Maschinenbau in engen Bestandsstandorten.

Ratgeber FTS

AGV, AMR und autonome Stapler im Vergleich, mit Kosten und Sicherheit.

Häufige Fragen

Fragen zu Transportrobotern

Was ist ein Transportroboter?

Ein Transportroboter ist ein autonomes Fahrzeug, das Lasten selbstständig von A nach B bringt. Moderne Modelle sind autonome mobile Roboter (AMR): Sie navigieren frei und umfahren Hindernisse, statt einer festen Spur zu folgen.

Was ist der Unterschied zwischen AMR und AGV?

Ein AGV folgt einer festen Spur aus Magnetband oder Reflektoren und bleibt bei Hindernissen stehen. Ein AMR plant seinen Weg selbst und fährt um Hindernisse herum.

Muss ich meine Halle umbauen?

In der Regel nicht. Die Roboter brauchen 60 cm freie Durchfahrt, einen befestigten Boden und WLAN an den Übergabepunkten.

Wie viel Last trägt ein Transportroboter?

Der Pudu T300 trägt bis 300 kg, der T600 bis 600 kg. Für Paletten setzen wir autonome Stapler ein.

Wie lange fährt der Roboter mit einer Akkuladung?

Bis zu 12 Stunden, je nach Last und Strecke. Für Mehrschichtbetrieb gibt es automatisches Nachladen oder Akkuwechsel.

Lohnt sich ein Transportroboter für kleinere Betriebe?

Ja, wenn täglich dieselben Wege mit Material gelaufen werden. Der Einstieg mit einem Fahrzeug und zwei Wochen Testbetrieb zeigt das, bevor Sie investieren.

Kann ich einen Transportroboter leasen?

Ja. Neben dem Kauf sind Leasing und Mietkauf möglich. Wir stellen Ihnen die Varianten im Angebot gegenüber.

Testbetrieb für Ihren Betrieb anfragen

Welche Wege kosten Ihr Team heute am meisten Zeit? Wir kommen vorbei und zeigen Ihnen in zwei Wochen, was ein Transportroboter bei Ihnen schafft.

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