Lokale KI · KI-Agenten
KI-Agenten auf Ihrem Server, nicht in der Cloud
Ein Chat beantwortet Fragen. Ein KI-Agent, oft auch AI-Agenten oder lokale KI-Agenten genannt, arbeitet eine Aufgabe zu Ende: holt Unterlagen, formuliert, legt ab, macht den nächsten Schritt. Beides läuft auf dem Rechner in Ihren Räumen. Nichts geht an einen Anbieter, kein Token verlässt das Haus, kein fremdes Modell trainiert mit Ihren Vorgängen.
Vier Punkte, bevor es technisch wird
- Keine Cloud. Der Agent läuft im eigenen Netz. Auf Wunsch vollständig ohne Internetverbindung.
- Kein Copilot, kein ChatGPT. Diese Dienste stehen beim Anbieter. Lokale Agenten stehen bei Ihnen.
- Wiederkehrende Abläufe. Nicht „irgendwas mit KI“, sondern klar umrissene Aufgaben, die sich täglich oder wöchentlich wiederholen.
- Einführung inklusive. Wir bauen die ersten Agenten mit Ihnen auf. Danach laufen sie auf Ihrer Hardware.
Ehrlich vorweg
KI-Agenten sind kein Ersatz für Fachkräfte, keine Rechts- oder Steuerberatung, keine Diagnose und keine automatische Bewerberrangfolge. Was wir liefern, ist die technische Seite: Agenten auf einem lokalen KI-Server, der in Ihren Räumen steht, plus die gemeinsame Einrichtung der ersten Abläufe. Freigabe, fachliche Prüfung und Verantwortung bleiben bei Ihnen. Wenn ein Ablageprozess sich nicht eignet, sagen wir das im Erstgespräch.
Chat, Agent, Cloud-Bot: drei Dinge, die ständig durcheinandergeraten
Im Vertrieb und in Stellenanzeigen heißt inzwischen fast alles „Agent“. Für Ihre IT und für Ihre Datenschutzbeauftragte ist der Unterschied aber entscheidend. Ob jemand von AI-Agenten, KI-Agenten oder Bots spricht, sagt noch nichts darüber, wo die Daten verarbeitet werden. Deshalb sortieren wir die Begriffe so, wie wir sie verwenden – nicht so, wie Marketingfolien sie verwenden.
Der Chat
Sie öffnen den Browser, stellen eine Frage, bekommen eine Antwort. Entwürfe, Zusammenfassungen, Suche in eigenen Unterlagen. Das ist die Grundlage auf jedem lokalen KI-Server. Nützlich, aber Sie müssen jeden Schritt selbst anstoßen.
Der KI-Agent
Ein Agent bekommt eine Aufgabe mit Anfang und Ende. Er holt die nötigen Stellen aus Ihrem Bestand, erstellt den Entwurf, legt das Ergebnis ab oder bereitet den nächsten Schritt vor. Er arbeitet wiederkehrende Abläufe ab, ohne dass jemand jeden Einzelschritt eintippt. Er entscheidet nicht über Mandanten, Patienten oder Bewerber. Er arbeitet vor – Sie geben frei.
Der Cloud-Bot
Dienste wie ChatGPT, Copilot oder gehostete „AI Agents“ sehen für Mitarbeitende ähnlich aus. Die Verarbeitung liegt trotzdem beim Anbieter. Für Berufsgeheimnisträger, Verwaltungen, Pflege und Konstruktion ist genau das der Punkt, an dem viele Projekte enden: Offenbarung gegenüber einem Dritten, Auftragsverarbeitung, oft Drittland. Eine private oder souveräne Cloud ändert daran wenig – die Hardware steht weiter beim Anbieter.
Warum Cloud-Agenten für viele Betriebe ausscheiden
Der Nutzen ist unbestritten: Wiederkehrende Korrespondenz, Vorsortierung, Zusammenfassungen. Der Haken liegt woanders. Wer betriebliche Unterlagen in einen öffentlichen Agenten-Dienst gibt, übermittelt sie an einen Dritten. Damit stellen sich dieselben Fragen wie bei Cloud-Chat – nur dass der Agent mehr Dokumente anfasst, nicht weniger.
- Datenschutz. Personenbezogene Daten wandern an einen externen Verarbeiter, mit allem, was die DSGVO daran knüpft.
- Schweigepflicht. Für Praxen, Kanzleien und Pflege kann schon die Übermittlung an einen Anbieter den § 203 StGB berühren. Wo kein Dritter beteiligt ist, wird nichts offenbart.
- Geschäftsgeheimnisse. Zeichnungen, Kalkulationen, Verfahrensanweisungen gehören nicht in ein Modell, das Sie nicht kontrollieren.
- Abhängigkeit. Preise, Modellversionen und Nutzungsbedingungen ändert der Anbieter, nicht Sie. Ein lokaler Agent bleibt, wenn der Anbieter sein Produkt umbenennt.
Die Lösung ist unspektakulär: Man betreibt Modell und Agenten selbst. Dann gibt es keinen Dritten, an den etwas übermittelt werden könnte. Details zur Hardware und zu den Preisspannen stehen auf der KI-Server-Seite. Was lokale KI rechtlich von der Cloud unterscheidet, erklärt die Seite On-Premise-KI.
Was ein lokaler KI-Agent konkret tut
Wir bauen keine Science-Fiction. Die ersten Agenten, die sich lohnen, sind langweilig und wiederkehrend. Genau deshalb rechnen sie sich.
Wiederkehrende Korrespondenz anstoßen
Aus Stichworten, einem Vorgang oder einer Vorlage wird ein Entwurf: Anschreiben, Stellungnahme, interne Notiz. Der Agent formuliert, Sie prüfen und versenden. Kein Versand ins Blaue, keine Unterschrift ohne Menschen.
Unterlagen vorsortieren und zitieren
Lange Akten, Verträge, Verfahrensanweisungen oder Handbücher: Der Agent findet die passende Stelle im eigenen Bestand und nennt die Quelle. Die Dokumente bleiben auf Ihrem Server. Zugriffsrechte bleiben die, die Sie ohnehin haben – niemand sieht über den Agenten etwas, das er sonst nicht sehen dürfte.
Wiederkehrende Zusammenfassungen
Wochenberichte, Sitzungsnotizen, Übergaben, Serien gleichartiger Vorgänge. Der Agent liefert die Rohfassung in gleichbleibender Struktur. Die Bewertung bleibt beim Fachpersonal.
Was wir bewusst nicht anbieten
Keine autonomen Mail-Roboter an Mandanten oder Patienten. Keine Diagnose, keine Rechtsberatung, kein Ranking von Bewerbungen. Kein Anschluss an fremde Cloud-Agenten „zwischendurch“. Wenn ein Ablauf Freigabe braucht, bleibt die Freigabe bei Ihnen.
Voraussetzung: der Server im Haus
Ohne lokalen KI-Server gibt es keine lokalen Agenten. Der Agent ist keine zweite Maschine und kein Abo. Er nutzt dieselbe Hardware, dieselben Open-Weight-Modelle (unter anderem Llama, Mistral, Qwen, Gemma, bei Bedarf europäische Modelle wie Aleph Alpha oder Teuken) und dieselbe Browser-Oberfläche wie der Chat.
Kompaktsysteme liegen grob zwischen 4.900 und 7.900 € netto, die meistgewählte Serverklasse zwischen 9.500 und 16.900 €, Mehrkartensysteme zwischen 24.000 und 46.000 € – einmalig, inklusive Einrichtung, ohne Lizenz pro Kopf. Aufbau vor Ort, Schulung, Dokumentenanbindung und Wartung kommen je nach Bedarf dazu. Kauf oder monatliche Miete sind möglich. Die belastbare Zahl für Ihr Haus rechnen wir im Gespräch oder im Konfigurator.
Wer nur gelegentlich einen Chat im Browser will, braucht keinen Agenten. Dann reicht die Übersicht Lokale KI.
Agenten-Einführung: was wir mit Ihnen aufbauen
Im Konfigurator heißt dieser Schritt Agenten-Einführung: Wir bauen erste Automatisierungen für wiederkehrende Abläufe mit Ihnen auf. Das ist die Dienstleistung. Kein Folienworkshop, in dem Sie hinterher selbst binden dürfen.
- Gespräch und Auswahl. Welche Abläufe kehren wirklich wieder? Wo spart ein Agent Zeit, wo stört er? Kostenfrei, etwa 30 Minuten. Wenn sich kein Ablauf eignet, sagen wir das.
- Server steht. Entweder er ist schon da, oder wir liefern, stellen auf, binden ins Netz und schulen. Aufbau vor Ort dauert in der Regel einen Tag.
- Erste Agenten. Gemeinsam: Aufgabe, Vorlagen, Rechte, Test an echten – aber unkritischen – Beispielen. Dokumentation der Netzwerktrennung für Ihre Unterlagen.
- Betrieb. Die Agenten laufen auf Ihrer Hardware. Updates, Sicherung und Support übernehmen wir im Wartungsvertrag. Sie haben einen Ansprechpartner in Zirndorf, Aufbau und Betreuung bundesweit.
Was im Paket steckt – und was extra ist
- Nutzung der Agenten auf dem bestehenden oder neu gelieferten KI-Server
- Gemeinsames Zuschneiden der ersten wiederkehrenden Abläufe
- Rechte- und Rollenkonzept, damit niemand über den Agenten Daten sieht, die er nicht sehen darf
- Dokumentation der Abschottung, falls Kammer, Datenschutz oder Auditor nachfragen
- Schulung am konkreten Ablauf, nicht an einem Demo-Chat
Nicht automatisch enthalten: Anbindung großer, unaufbereiteter Archive (das ist die Dokumentenanbindung auf der Server-Seite), Umbau Ihrer Fachverfahren, und jede weitere Automatisierung nach der Einführung. Die rechnen wir transparent nach, statt sie in der Hardware zu verstecken.
Für wen sich lokale Agenten lohnen
Dieselben Felder wie die lokale KI, weil die rechtliche Lage dieselbe ist. Agenten fassen mehr Vorgänge an als ein einzelner Chat – deshalb ist der lokale Betrieb hier oft noch wichtiger, nicht weniger.
- Arztpraxen und Therapie – Arztbrief, Befund, Kassenkorrespondenz. Kein Medizinprodukt, keine Diagnose.
- Kanzleien – Entwürfe und Akten sichten, ohne Mandantendaten einem Anbieter zu offenbaren.
- Pflegeeinrichtungen – wiederkehrende Dokumentation und Schriftverkehr, Bewohnerdaten bleiben im Haus.
- Kommunen und Verwaltung – Vorgänge im eigenen Netz, anschlussfähig an Vergabe und Amtsverschwiegenheit.
- Maschinenbau und Produktion – Angebote, Richtlinien, Wissenssuche, Zeichnungen verlassen das Werk nicht.
- Personal und Lohn – Entwürfe und Suche, ausdrücklich ohne automatisches Bewerberranking.
- Pharma, Medizintechnik und Labor – Prüfberichte und Verfahrensanweisungen. Kein validiertes GxP-System.
Wann sich Agenten nicht lohnen
Wir sagen das offen, weil es beiden Seiten Zeit spart. Ein Agent rechnet sich nicht, wenn niemand im Haus wiederkehrende Text- oder Sortierarbeit hat. Er rechnet sich auch nicht als Ersatz für ein Fachverfahren (kein DATEV-Clone, keine neue Praxissoftware). Und für eine einzelne Person, die gelegentlich formulieren lässt, bleibt oft der Chat auf dem lokalen Server – oder sogar ein Cloud-Abo, wenn Ihre Datenlage das hergibt. Ob Sie eine Anforderung haben, die die Cloud ausschließt, klären wir in 30 Minuten.
Häufige Fragen
Ist das dasselbe wie ChatGPT oder Copilot?
Nein. ChatGPT und Microsoft Copilot laufen auf der Infrastruktur ihrer Anbieter. Lokale KI-Agenten laufen auf Hardware in Ihren Räumen. Eingaben werden an keinen externen Dienst übertragen. Auf Wunsch trennen wir das System vollständig vom Internet.
Was unterscheidet einen KI-Agenten von einem Chatbot?
Ein Chatbot wartet auf die nächste Frage. Ein Agent bekommt eine Aufgabe mit mehreren Schritten und arbeitet sie im eigenen Netz ab. Die Modelle können dieselben sein. Der Unterschied ist der Ablauf, nicht das Marketingwort.
Brauchen wir extra Hardware für Agenten?
Nein. Dieselbe Maschine wie für den Chat. Entscheidend ist, wie viele Personen gleichzeitig auf Antwort warten und wie groß das Modell ist. Wenn die Ausbaustufe nicht reicht, erweitern wir, statt ein zweites Gerät danebenzustellen.
Was kostet die Agenten-Einführung?
Das hängt davon ab, welche Abläufe wir zuerst automatisieren. Im Erstgespräch nennen wir eine konkrete Zahl. Die Hardware selbst sehen Sie mit Preisspannen auf der KI-Server-Seite (Kompakt ab 4.900 € netto, Serverklasse ab 9.500 €, Mehrkarten ab 24.000 €).
Ersetzen Agenten Mitarbeitende?
Nein. Sie übernehmen wiederkehrende Schritte. Freigabe, Mandats- oder Patientenverantwortung und fachliche Bewertung bleiben beim Menschen.
Können Agenten Mails selbst verschicken?
Nicht in der Form, die wir einrichten. Entwürfe ja, Versand und rechtlich relevante Kommunikation nur nach Freigabe. Das ist Absicht.
Läuft das mit unseren eigenen Vorlagen?
Ja. Vorlagen, Checklisten und den eigenen Dokumentenbestand binden wir auf Wunsch an. Auch dieser Teil bleibt auf Ihrem Server.
Ist das automatisch DSGVO-konform?
Der lokale Betrieb beseitigt die Übermittlung an einen Dritten. Verarbeitungsverzeichnis, Zweckbindung und Löschkonzept bleiben Ihre Pflicht. Wir liefern die technische Dokumentation; die Bewertung trifft Ihr Datenschutzbeauftragter.
Brauchen wir eigenes IT-Personal?
Nein. Wir richten ein, schulen und warten. Der Agent hängt an keinem Ihrer Fachverfahren. Fällt der Server aus, stehen Chat und Agenten still, der Rest des Betriebs läuft.
Sprechen wir über Ihren Bedarf
Ein Erstgespräch kostet Sie nichts und dauert etwa eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, ob sich lokale KI-Agenten für Sie lohnen – oder ob der Chat auf dem Server reicht, oder ob wir Ihnen vom Kauf abraten.
Innobotics, Ansbacher Str. 2A, 90513 Zirndorf. Aufbau bundesweit, Schwerpunkt Metropolregion Nürnberg.
